Prognose

Wann kommt der Schnee nach Wien?

12.01.2012

In der Bundeshauptstadt lässt die Weiße Pracht noch auf sich warten.

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Der Westen Österreichs ächzt unter einer meterdicken Schneeschicht, aber im Osten Österreichs ist davon noch nichts zu merken. Bei milden Temperaturen denken die Bewohner Wiens und der östlichen Bundesländer eher an den Frühling als an den kalten Winter. Das wird sich aber in der kommenden Woche ändern. Am Dienstag dürfte es auch in Wien leicht schneien. Ob es aber zu einer echten Schneedecke reichen wird, ist mehr als fraglich.

 

Am Freitag wird es unbeständig, kälter und windig, vor allem im Westen des Landes. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen tiefen Lagen und 800m Seehöhe. Die meisten Niederschläge gibt es von Vorarlberg bis zum Salzkammergut und im Mariazellerland. Vor allem auf den Bergen ist mit Neuschnee zu rechnen. Dank des Windes gibt es aber auch immer wieder sonninge Abschnitte, vor allem im Süden Österreichs. Die Temperaturen erreichen in der Früh minus drei bis plus drei Grad. Die Tagesmaxima liegen bei minus ein bis plus acht Grad , am wärmsten ist es im sonnigen Süden.

Am Samstag lockert es im Westen auf, im Süden scheint fast den ganzen Tag über die Sonne. Im Rest Österreichs geht es unbeständig weiter. Sonne, Wolken und einzelne Schneeschauer wechseln sich ab, in den tieferen Lagen dürfte es regnen. Die Temperaturen steigen von minus sechs bis plus drei Grad in der Früh im Tagesverlauf auf minus zwei bis plus fünf Grad.

Auch am Sonntag darf man sich in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, der südlichen Steiermark und Kärnten über Sonne freuen. Im Norden und Osten gibt es allerdings eine dichte Wolkendecke. Es kann vereinzelt schneien. Die Tiefsttemperaturen betragen minus zehn bis null Grad, inneralpin sind bis zu minus 16 Grad möglich. Die Höchsttemperaturen umspannen Werte zwischen minus vier und plus vier Grad.

Nach einem sonnigen, aber kalten Montag wird es am Dienstag winterlich. Sogar in Wien und dem östlichen Flachland kann es schneien. Ob es für eine Schneedecke reicht, darf aber bezweifelt werden.

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