Zündler

Wien: 13-Jähriger als Feuerteufel

06.12.2012

Mistkübel mit Piraten gesprengt – 12 Verletzte.

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Der junge Mittelschüler ist eine echte Granate – allerdings weniger was den Unterricht anbelangt, als die Art seiner Freizeitgestaltung. Am Mittwoch soll Klein Harry in einem Wohnhaus in seiner Umgebung in der Ziegelhofstraße im Keller mit Feuerwerkskörpern hantiert haben. Dabei warf er einen Piraten in den Mistkübel – und wartete ab, was passiert. Wie ÖSTERREICH berichtete, kamen am Ende zwölf Mieter mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital und der 13-Jährige, der von Zeugen gesehen wurde, aufs Kommissariat.

Nur Belehrung für den jungen Zündler
Dort bewies der Bub, der noch strafunmündig ist, bereits Steherqualitäten wie ein alter Ganoven-Profi: „Ich war das nicht. Ich war nur zufällig dort und hab mich gewundert, was da los ist. Drum bin ich gleich wieder weg.“ Bei ­einer Gegenüberstellung wurde der Bub indes als mutmaßlicher Brandstifter bestätigt, der aber aufgrund seines Alters nur belehrt werden durfte. Dann wurde er von den Eltern abgeholt.

Nach dem Feuer konnten sieben Verletzte nach ärztlicher Versorgung in häusliche Pflege entlassen werden, fünf wurden ins Krankenhaus gebracht, darunter auch ein fünfjähriges Kind. Der Sachschaden ist beträchtlich.

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