Bei Flucht

23-Jähriger schlägt Frau und springt in Donaukanal

21.10.2017

Als Beamten den Flüchtigen verfolgten, sprang dieser in den Donaukanal.

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© TZOe Artner (Symbolbild)
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Aufregende Szenen gab es Freitag gegen 21.00 Uhr rund um den Julius-Raab-Platz in Wien-Innere Stadt. Die Polizei war alarmiert worden, nachdem mehrere Zeugen beobachtet hatten, wie ein Mann eine Frau bedroht, getreten und geschlagen und ihr die Handtasche entrissen hatte. Dann war der Tatverdächtige davongelaufen.

Polizisten verfolgten den Mann bis zum Treppelweg des Donaukanals. Als dieser bemerkte, dass ihm die Polizei auf den Fersen war, sprang er in den Donaukanal und weigerte sich, wieder an das Ufer zu kommen. Polizisten der WEGA holten den 23-Jährigen aus dem Wasser und nahmen ihn fest. Im Zuge der Amtshandlung stellte sich erst heraus, dass das Opfer und der Tatverdächtige in Streit lebende Eheleute sind.

Ehefrau wollte sich trennen

Offenbar wollte der Festgenommene den Trennungswunsch der 35-Jährigen nicht akzeptieren. Er wurde wegen versuchten Raubs, gefährlicher Drohung und Körperverletzung angezeigt.

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