Mega-Event

400.000 feiern 40. Vienna City Marathon

23.04.2023

350 Polizisten, 300 Rettungskräfte sorgen für 400.000 Zuschauer. 

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Das Wochenende steht im Zeichen des 40. Vienna City Marathons mit 36.000 Teilnehmern. Dazu werden rund 400.000 Zuschauer erwartet -dafür wird die Stadt teilweise zur autofreien Zone.

Sperren. Seit Freitag Abend ist der Ring zwischen Stadion-und Schottengasse bis Sonntag 19.10 Uhr gesperrt. Querungen gibt es bei Johannesgasse, Schwarzenbergplatz, Kärntner Straße und Schottengasse. Am Sonntag kann die linke Wienzeile über Pilgrambrücke, Reinprechtsdorfer Straße, Gürtel und Ullmannstraße gequert werden. Die Obere Donaustraße zeitweise über die Donaukanalbrücken. Gesperrt sind die Abfahrten A23 Richtung Zentrum und die Zufahrt von der A4 Richtung Zentrum, ab dem Knoten Prater, von ca. 8 bis 15.10 Uhr.

 

Sicherheit. Über 350 Polizisten und 300 Rettungskräfte werden im Einsatz sein. Innenminister Gerhard Karner besuchte am Freitag das Einsatzzentrum: "Ich danke allen Beamten, die ein wesentlicher Player im komplexen Sicherheitskonzept sind."

Streckenrekorde sollen fallen 

So wie es beim 40. Vienna City Marathon diesen Sonntag bei Andreas Vojta und Julia Mayer dezidiert um neue österreichische Bestleistungen geht, ist das internationale Elite-Feld zum Jubiläum der Veranstaltung auf seit 1984 in Wien noch nie erreichte Marken aus. 

Die Event-Bestzeit der Männer durch den Äthiopier Getu Feleke steht seit 2014 bei 2:05:41 Std., jene der Frauen hält seit dem Vorjahr in 2:20:59 die Kenianerin Vibian Chepkirui. "Wien ist keine Autobahn unter den Marathon-Strecken, aber ein guter Kurs", umriss Rennleiter Mark Milde am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien die Beschaffenheit der Strecke. Der Start erfolgt wieder auf der Wagramer Straße vor der UNO-City bzw. Reichsbrücke, das Ziel liegt auf der Ringstraße zwischen Rathausplatz und Burgtheater. Die Temperaturen bzw. das Wetter sollten zumindest bei der Elite recht gut mitspielen, der Regen ist für erst Mittag angekündigt. Der Wind könnte eine gewisse Rolle spielen.

Von der persönlichen Bestleistung her müsste Sondre Moen als erster Sieganwärter gehandelt werden, der Norweger war 2017 in Fukuoka in 2:05:48 Std. Europarekord gelaufen. In einer solchen Form befindet sich der 32-Jährige nach einer auch von einer Operation geprägten Phase aktuell aber nicht. "Ich möchte im Bereich 2:09 laufen", sagte Moen nach einer in Kenia und in seiner Heimat absolvierten Vorbereitung. Mit 2:09:40 Std. oder besser würde der Norsker das Limit für die Budapest-WM erreichen.

Er ist auch als einer jener Läufer vorgesehen, an dem sich Vojta orientieren soll. Der nationale Rekord von Peter Herzog aus dem Oktober 2020 mit 2:10:06 Std. weicht nicht weit von Moens Marschroute ab. Höher eingeschätzt wird u.a. Samwel Mailu, im August 2022 in 61:47 Min. Sieger des "Kärnten läuft"-Halbmarathons. Ende Oktober ließ der Kenianer in Frankfurt in 2:07:19 Std. als Zweiter ein glänzendes Marathon-Debüt folgen, nachdem er seine "Pacemaker"-Dienste zur Zufriedenheit geleistet hatte. 

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