95% Auslastung

Anrainerparken im Naschmarktgrätzl wird umgesetzt

22.01.2026

In Margareten wird der Parkdruck im Grätzl rund um den Naschmarkt endlich entschärft. Eine aktuelle Analyse belegt eine dramatisch hohe Auslastung der Stellplätze. Nun schafft der Bezirk Platz für Anrainerinnen und Anrainer. 

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Die Parkplatznot im Naschmarktgrätzl hat bald ein Ende. Das Gebiet zwischen Wienzeile, Margaretenstraße, Kettenbrückengasse und Pilgramgasse bekommt Anrainerparkplätze. Die durchschnittliche Auslastung liegt derzeit bei 94,6 Prozent - damit ist die gesetzliche Schwelle überschritten, die eine Reservierung von Stellflächen für Wohnbevölkerung erlaubt.

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Grüner Vorstoß gegen Parkplatzdruck

Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) hatte im Herbst 2025 eine Analyse beauftragt, um den Druck auf die Parkflächen objektiv zu bewerten. Die Ergebnisse bestätigen seinen Kurs. "Wir schaffen mehr Fairness für alle, die im Grätzl leben und auf ein Auto angewiesen sind", sagt Luxenberger. Künftig sollen ausgewählte Parkflächen ausschließlich für Anrainerinnen und Anrainer zur Verfügung stehen.

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Umsetzung beginnt bald

Die Magistratsstellen und der Bezirk entscheiden derzeit gemeinsam, auf welchen Straßenseiten die neuen Zonen sinnvoll eingerichtet werden können. Danach folgen Markierungen und Beschilderung. Die Umsetzung ist für die kommenden Monate geplant.

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Nächste Zone wird geprüft

Parallel zur detaillierten Konzeption und Verordnung wird in den nächsten Monaten ein weiteres Gebiet auf seine Parkplatzsituation geprüft. Die rechtlich vorgeschriebene Stellplatz- und Auslastungsanalyse erfolgt im nächsten Schritt im angrenzenden Gebiet, das sich zwischen der Grenze zum 4. Bezirk, dem Wiental, der Ramperstorffergasse bis zum Gürtel erstreckt.

Margareten hat die niedrigste Autodichte in Österreich. Dennoch sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen, sei es beruflich oder privat. "Mir ist wichtig, dass meine Nachbarinnen und Nachbarn in ihrer Wohnumgebung parken können, ob in Garagen oder auf Anrainerparkplätzen", sagt Luxenberger. Die Analysen konzentrieren sich bewusst auf Gebiete ohne U-Bahn-Baustellen, damit die Ergebnisse aussagekräftig bleiben.  

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