Schwerpunktaktion

Anzeigenflut für Roadrunner: Empfindliche Strafen für Szene-Raser

01.03.2026

Zu einer wahren Anzeigenflut hat eine Schwerpunktaktion der Wiener Polizei am Samstag und Sonntag geführt. Alleine 746 Geschwindigkeitsüberschreitungen waren das Resultat der Maßnahmen der Landesverkehrsabteilung.  

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© Getty/Dowell
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Hintergrund dafür war unter anderem Ankündigungen in sozialen Netzwerken zu einem Treffen der Szene in einem slowakischen Ort nahe der Grenze zu Österreich, berichtete die Landespolizeidirektion am Sonntag. "Aufgrund vorliegender Erkenntnisse war von einer organisierten Kolonnenfahrt aus Wien und Niederösterreich auszugehen", hieß es in einer Aussendung. Die Exekutive reagierte mit Präsenz, mobilen Kontrollen und gezielten Anhaltungen. Hervorgehoben wurde dabei ein Motorradfahrer, der im Bereich der Donauufer-Autobahn (A22) und der Südosttangente (A23) die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gleich um 85 km/h überschritt. Führerschein hatte der Lenker keinen, er wurde angezeigt und sein Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.

Extrem krasse Beispiele

© BMI / Gerd Pachauer

Zu dem Treffen selbst war es indes nicht gekommen, es wurde von den slowakischen Behörden kurzfristig untersagt, die motorisierte Gruppierung fuhr infolge in Richtung Bratislava weiter. Neben den Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit vermeldete die Polizei zudem auch 15 Schnellrichteranzeigen, vier Anzeigen wegen fehlender Lenkberechtigung, 59 technische Beanstandungen an Fahrzeugen, 18 Führerscheinabnahmen (vor allem wegen Schnellfahrens), zwölf Kennzeichenabnahmen sowie 160 Organmandate.