Umgestaltung

Bahnhofsvorplätze sollen grüner werden

15.03.2026

Wien will seine Bahnhofsvorplätze angenehmer und grüner gestalten. Bereits bekannt sind Pläne für den Hauptbahnhof oder den Julius-Tandler-Platz. Neu auf der Agenda sind der Maria-Restituta-Platz bei der S-Bahn Handelskai und der Nelson-Mandela-Platz in der Seestadt. 

Zur Vollversion des Artikels
© ORF
Zur Vollversion des Artikels

Sie sind für Fahrgäste und Reisende das Tor in die Stadt. Wer den Bahnhof oder die Station verlässt, betritt zunächst den Platz davor. Dieser erste Eindruck soll möglichst angenehm sein, und auch der mittlerweile wohl bekannten Klimastrategie Wiens folgend sollen die Vorplätze eher als eine grüne Insel denn als betonierte Fläche wahrgenommen werden. So nimmt sich Wien nun seiner Bahnhofsvorplätze bzw. deren Umgestaltung an. Schon bald beendet sein sollen die Arbeiten am Julius-Tandler-Platz am Alsergrund und dem Maria-Restituta-Platz bei der Schnellbahnstation Handelskai, so die für Stadtentwicklung zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ). Parallel dazu laufe die Gestaltung am Nelson-Mandela-Platz bei der U-Bahnstation Aspern Nord. Hier entstehe ein Brunnen, 75 Bäume würden gepflanzt. Vor dem Hauptbahnhof sollen die Arbeiten noch heuer beginnen. Für den Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf liefen die Planungen. 

Praterstern als schönes Beispiel

Als ein gelungenes Beispiel einer solchen klimafitten Umgestaltung eines Bahnhofsvorplatzes nannte Sima den Praterstern, einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Dieser sei zu einer "gekühlten und begrünten Aufenthaltsoase“ geworden. 56 Bäume seien neu gepflanzt worden, insgesamt würden nun 101 Bäume Schatten spenden. Die Grünflächen wurden auf 8.000 Quadratmeter verdoppelt, das laut Angaben der Stadt größte Wasserspiel Wiens installiert. Auch Sicherheitsmaßnahmen wie eine neue Beleuchtung und eine heller gestaltete Unterführung wurden erhöht. Nicht zuletzt bieten 340 Abstellplätze Radfahrern die Möglichkeit, direkt vom Rad auf die Bahn umzusteigen.