Erfolgssaison

Besucheransturm im MAMUZ

16.12.2025

Das MAMUZ Museum Mistelbach und das MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya blicken heuer auf eine besucherstarke Saison zurück. 

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© MAMUZ
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Höhepunkte waren die Ausstellung „Eiszeit“, historische Feste und gefragte Handwerkskurse. 2026 folgt eine Schau zur Kultur der Iberer. Im heurigen Jahr haben insgesamt 66.515 Besucherinnen und Besucher die beiden Standorte im Weinviertel genutzt. Familien, Ausflugsgruppen und viele Schulklassen aus Niederösterreich und Wien sorgten für gut gefüllte Ausstellungen und Freigelände, wurde in einer Aussendung betont. 

In Mistelbach führte die Schau „Eiszeit“ in den Alltag von Jägerinnen und Sammlern: Originalfunde, rekonstruierte Kleidung und Werkzeuge sowie ein Eiszeit-Lager machten die letzte Kaltzeit greifbar, dazu gehörten auch Kinderstationen und ein Rätselheft. In Asparn an der Zaya (Bezirk Mistelbach) standen historische Feste wie „40.000 BC: Mammutjäger, Kelten & Co“, das Hunnenfest, die „Nacht der keltischen Feuer“ und die „Wikinger Tage“ im Mittelpunkt.

Bei Führungen und Workshops konnten Schulklassen Speerwerfen oder Funkenschlagen ausprobieren, die Handwerkskurse für Erwachsene und Kinder waren großteils ausgebucht, heißt es. Mit der Ausstellung „Die Sprache der Göttinnen“ widmete sich das MAMUZ zudem urgeschichtlichen Darstellungen des Weiblichen und deren Einfluss auf die Gegenwartskunst.

Originalfunde von iberischer Halbinsel

Ab 14. März 2026 setzt das MAMUZ den internationalen Schwerpunkt fort: In Mistelbach zeigt die Ausstellung „Die geheimnisvolle Welt der Iberer“ erstmals in Österreich in großem Umfang Originalfunde von der Iberischen Halbinsel. Mehr als 200 Objekte sowie eigene Kinderstationen und digitale Angebote sollen wieder ein breites Publikum ansprechen.

In Asparn an der Zaya wird „Die Sprache der Göttinnen“ wegen der großen Nachfrage 2026 verlängert und mit Künstlerinnen-Gesprächen zum Saisonstart ergänzt. Von 3. bis 5. April sind Künstlerinnen der Schau vor Ort und treten in direkten Austausch mit dem Publikum. Die „M-Zone“ als Präsentationsraum für junge und etablierte Künstlerinnen und Künstler wird künftig direkt vom Museum betrieben.