Aktion scharf

Blockierte Notausgänge in Wiener Bars und Diskos

08.01.2024

Das Einsatzteam Stadt Wien führte Freitagabend gemeinsam mit der Gruppe Sofortmaßnahmen, dem Behördenvertreter vom Bezirksamt Favoriten, der Polizei, dem Marktamt und der Gewerbetechnik eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle in Diskotheken und Bars durch.

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© Gruppe Sofortmaßnahmen
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In Wiener Lokalen sind grobe Sicherheitsmängel scheinbar keine Seltenheit, wie eine Kontrolle des Einsatzteam Wien zeigt. Von zehn Diskotheken, Bars und sonstigen Betriebsanlagen wiesen sechs massive Sicherheitsmängel auf, da Notausgänge blockiert oder versperrt waren und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen fehlten. Eine Fluchttür wurde etwa mit einem Querbalken verriegelt, gab das Einsatzteam Stadt Wien am Montag bekannt. 

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14 Anzeigen gestellt

Insgesamt wurden 14 Anzeigen gestellt und zwei Verfahrensanordnungen erlassen - das heißt, dass die Mängel innerhalb einer gestellten Frist behoben sein müssen. Darüber hinaus wurden 16 Verstöße gegen behördliche Auflagen festgestellt. In zwei Betriebsanlagen wurden zudem genehmigungspflichtige Änderungen aufgrund illegaler Umbauten aufgedeckt. Großflächig angebrachte Dekorationsteile, die nicht den brandschutztechnischen Normen entsprachen, wurden außerdem in zwei Betriebsanlagen nach behördlicher Anordnung unverzüglich entfernt. Dabei handelte es sich etwa um Faschingsdekoration.

Sicherheit im Fokus

Das Einsatzteam Stadt Wien führte gemeinsam mit der Gruppe Sofortmaßnahmen, dem Behördenvertreter vom Magistratischen Bezirksamt Favoriten, der Bereitschaftseinheit der Polizei, dem Marktamt (MA 59) und der Gewerbetechnik (MA 36) die Kontrollen durch. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf Fluchtwegen, Sicherheitsbeleuchtungen, Löschhilfen, Funktionalität der Notausgangstüren sowie der Einhaltung der vorgeschriebenen Besucherzahlen in den Betriebsanlagen und Veranstaltungsstätten. "Die Schwerpunktaktionen am Wochenende haben einmal mehr verdeutlicht, wie unerlässlich die Arbeit des Einsatzteam Stadt Wien ist", sagte Leiter Walter Hillerer.  

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