Kinderfreude
Die Sprache des Hundes in Wiens Büchereien
01.03.2026Seit Ende Jänner ist das Wiener Hunde-Team regelmäßig in verschiedenen Büchereien der Stadt Wien zu Gast.
Noch bis März vermitteln die Mitarbeiter*innen im Rahmen einer Kooperation Volksschulkindern die „Sprache des Hundes“ und erklären, wie ein sicherer und respektvoller Umgang mit Hunden am besten gelingt. „Wer weiß, wie sich dieser Hund gerade fühlt?“ fragt Astrid vom Wiener Hunde-Team und hält ein Bild eines neugierigen Hundes in die Runde. Um sie herum sitzen Volksschulkinder, die aufmerksam beobachten und eifrig ihre Einschätzungen abgeben. Einige erkennen die Körpersprache richtig – doch bei weitem nicht alle. Genau hier setzt die wichtige Aufklärungsarbeit des Wiener Hunde-Teams an.
Das richtige Verhalten
Das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden trägt wesentlich zur Sicherheit aller Bürger*innen bei. Daher ist es dem Wiener Hunde-Team wichtig, bereits Kindern altersgerecht zu vermitteln, was Hunde mit ihrer Körpersprache ausdrücken möchten und wie Missverständnisse vermieden werden können.
Derzeit sind die Mitarbeiter*innen des Wiener Hunde-Teams im Rahmen einer Kooperation in den Wiener Büchereien zu Besuch. Spielerisch und anschaulich lernen sie, Stresssignale zu erkennen, Situationen richtig einzuschätzen und sich Hunden gegenüber respektvoll zu verhalten.
Janina Tran, Leiterin des Wiener Hunde-Teams betont: „Für ein gutes Miteinander müssen sich sowohl Hundehalter*innen an die bestehenden Regelungen halten, aber auch Nicht-Hundehalter*innen und insbesondere Kinder wissen, wie sie sich einem Hund gegenüber verhalten sollten und wie der Hund seine Stimmung ausdrückt. Die rücksichtsvolle Zusammenleben von Menschen – mit und ohne eigenem Hund – in Wien ist uns ein großes Anliegen. Wir freuen uns sehr über die gelungene Kooperation mit den Büchereien Wien. Durch die regelmäßigen Besuche konnten wir in den vergangenen Monaten rund 500 Kinder und 60 Erwachsene im sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Hunden schulen.“
Bernhard Pöckl, Leiter der Stadt Wien Büchereien und privat völlig auf die Katze gekommen, sieht die Büchereien als gute Multiplikatorinnen für die Aufklärungsarbeit: „Als Büchereien sind wir in ganz Wien vertreten und haben so die Möglichkeit, viele, viele unterschiedliche Wiener*innen zu erreichen. Und mit Hunden haben wir wirklich alle nahezu jeden Tag zu tun. Da ist die Arbeit des Wiener Hunde-Teams ganz entscheidend, und wir freuen uns, einen Beitrag zu leisten.“
Nach den letzten geplanten Terminen im März wird entschieden, ob es auch im nächsten Jahr eine Zusammenarbeit geben wird – die Chancen dafür stehen gut.