Forschung
Gift-Alarm in Wien: Gefährlicher Dreck auf unseren Straßen
05.05.2026Schockierende Studie über Wiener Straßenstaub – Mikroplastik, Krebsstoffe und Schwermetalle direkt vor unserer Haustür!
Eine polnische Geophysikerin hat bei der Wissenschaftskonferenz EGU in Wien Proben von sieben Stellen im Stadtgebiet genommen – und was die Analyse ergab, lässt einem den Atem stocken: Wiens Straßenstaub ist gefährlicher als in anderen Großstädten! Mehr Mikroplastik, mehr krebserregende Stoffe als in Warschau, Krakau oder Brisbane. Wien war sogar die erste Stadt überhaupt, in der genug feinstes Staubmaterial für alle Analysemethoden gefunden wurde!
Wo lauert die Gefahr?
Der giftige Dreck sammelt sich vor allem entlang von Randsteinen und Parkspuren – und sobald Wind ihn aufwirbelt, atmen ihn Fußgänger und Radfahrer direkt ein! Drin stecken Schwermetalle, krebserregende organische Substanzen und Mikroplastik in "gefährlich bis extrem gefährlich hohen" Konzentrationen. Der Staub stammt vom Reifenabrieb, Bremsstaub, Asphaltabrieb, Abgasen und Winterstreuung.
Der Grund: Wien putzt scheinbar zu selten!
Die Forscherin hat auch eine klare Erklärung für die hohen Werte: Wiens Straßen werden viel zu selten gereinigt! In Warschau wird zweimal pro Woche gekehrt. In Wien? Die MA 48 gibt zu: Reinigung erfolgt "anlassbezogen" – ohne feste Intervalle. Bei geparkten Autos kommt der Kehrbesen teils überhaupt nicht hin!
Die gute Nachricht
Zumindest eine: Mit günstigen magnetbasierten Messmethoden lässt sich die Gesamtverschmutzung schnell und billig messen – in einer Minute statt drei Tagen. Wien könnte also sofort handeln. Die Frage ist nur: Will man es auch?