Irre: Iran kann Polizei ausbremsen

Illegale Moschee: FP zeigt Imam Ali wegen Verhetzung an

26.03.2019

ÖSTERREICH-Story über die Hassprediger in Floridsdorf löst Riesen-Echo aus.

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Ein schmuddeliges Bürohaus in der Richard-Neutra-Gasse in Floridsdorf rückt jetzt ins Zentrum der internationalen Diplomatie.

Botschaft des Iran steckt hinter Islamisten-Fundis

Denn ÖSTERREICH hat aufgedeckt, dass in dem Haus, das die Botschaft des Iran um 2,5 Millionen Euro gekauft hat, vom radikalschiitischen Verein Imam Ali illegal eine Moschee beziehungsweise ein Gebetsraum betrieben wird - was die Baupolizei dem Verein schon mehrfach strikt untersagt hat. Laut Bezirksrat Hans Jörg Schimanek wird es jetzt spannend: "Sollte die Botschaft nur einen Attaché in dieses Bürohaus setzen, ist das möglicherweise bald exterritoriales Gebiet und Polizei und andere Behörden schauen bei Kontrollen durch die Finger."

Die Rolle der iranischen Botschaft und auch des Außenamts wird derzeit anhand einer parlamentarischen Anfrage der SPÖ kritisch hinterfragt -die Antwort durch Außenministerin Karin Kneissl steht allerdings noch aus.

Die übelsten Antisemiten Wiens hätten freie Hand

Wird das Haus Teil der iranischen Botschaft und somit exterritorial, hätten die übelsten Antisemiten Wiens völlig freie Hand - immerhin predigte etwa Imam Erich Muhammad Waldmann im "Zentrum der Islamischen Kultur Imam Ali", als dieses noch in der Mollardgasse residierte. Und Waldmann ist alljährlich einer der Hauptredner des vielfach wegen Antisemitismus im Visier des Verfassungsschutzes stehenden Al-Quds-Marsches in Wien.

Ein Spuk, den FPÖ-Wien-Obmann Johann Gudenus auch angesichts der von ÖSTERREICH aufgedeckten antisemitischen Schriften des Vereins Imam Ali jetzt beenden will: "Wir bereiten eine Anzeige wegen Verhetzung vor. Ich frage mich, wo der sonst gar nicht medienscheue Chef der Islamischen Glaubensgemeinschaft Vural mit seiner Kritik an diesen antisemitischen Hetzschriften bleibt, immerhin gehört auch dieser Verein zu seinem Dachverband."

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