Pfingst-Ansturm
Wiener Bäder platzten aus allen Nähten
26.05.2026Das warme Pfingstwochenende bescherte den Wiener Freibädern ein dickes Gäste-Plus.
Am frühsommerlichen Pfingstwochenende wurden Wiens Freibäder regelrecht überrannt: Allein am Pfingstmontag kühlten sich mehr als 44.000 Menschen in den städtischen Anlagen ab. Fast 115.000 Besucher strömten in der Kalenderwoche 21 in die insgesamt 38 Wiener Bäderstandorte - das sind über 37.000 Badegäste mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Besonders groß war der Andrang im Gänsehäufel, wo ebenfalls am Montag 8.000 Besucher gezählt wurden.
"Der große Zustrom auf unsere Bäder ist ein weiterer Beweis für ihre große Beliebtheit, aber auch ihre soziale Bedeutung. Gerade in Zeiten des Klimawandels und heißer Sommer sind sie wichtige Hitzeschutz-Partner und Orte, an denen alle Menschen kostengünstig Abkühlung und Erholung finden. Deshalb arbeiten wir weiterhin konsequent am Erhalt unserer Bäder", so Klima- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky.
Fastlane, mehr Plätze und längere Öffnungszeiten
Mit dem Badesommer 2026 kommen jetzt auch neue Angebote. Im Gänsehäufel startet in Kürze ein elektronisches Check-in-System für Dauer- und Onlinekarten - damit sollen lange Warteschlangen am Eingang vermieden werden. Zusätzlich testet die Stadt erstmals längere Öffnungszeiten im Strandbad Alte Donau: Von 20. Juni bis 2. August ist dort bei Schönwetter erst um 20:30 Uhr Schluss.
Auch bei den beliebten Sommerschwimmkursen wurde aufgestockt. Insgesamt gibt es heuer 192 Kurse mit 1.152 Plätzen in vier Wiener Bädern. Dazu kommt erneut die Aktion "Wasserspaß" für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Die Anmeldung startet am 1. Juni online.