Nach Geldregen
Morddrohung gegen 10.000-Euro-Influencer
03.03.2026Ein PR-Stunt zieht weite Kreise und bringt Influencer Maximilian Weißenböck ins Visier von Behörden und Kritikern. Viele fühlen sich übergangen, andere sprechen von Dekadenz. Jetzt schlagen Hassnachrichten und eine Morddrohung hohe Wellen.
10.000 Euro sind in kleinen Scheinen von einem Balkon auf der Mariahilfer Straße in die Menschenmenge geflattert. Der Wiener Influencer Maximilian Weißenböck alias "MaxaMillion" hat mit seiner Aktion einen Fan-Ansturm ausgelöst. Danach hagelte es jedoch nicht nur Strafen, sondern auch Kritik an dem "dekadenten" Geldregen. Viele Follower fühlten sich übergangen, auch weil sie nicht dabei sein konnten. Unter den vielen Hasspostings war sogar eine Morddrohung.
"Alles war einkalkuliert"
Seitens der Wiener Polizei wurden in Zusammenhang mit dem Vorfall Maßnahmen gesetzt. Nach Angaben Weißenböcks wurde eine erste Verwaltungsstrafe bereits verhängt: Sein Personenschützer muss demnach 300 Euro bezahlen – allein aufgrund seiner Anwesenheit vor Ort. Weitere Verfahren und mögliche Sanktionen stehen laut Weißenböck noch aus. Sein Rechtsbeistand gehe davon aus, dass neben verwaltungsrechtlichen Folgen auch eine Prüfung durch zuständige Stellen im Bereich Werbung bzw. Kennzeichnung erfolgen könnte.
Weißenböck bezeichnete die Aktion im Nachhinein als "legendär" und erklärte, er habe mit behördlichen Konsequenzen gerechnet. "Alles war einkalkuliert." Da er am Sonntag die 100.000-Follower-Marke auf Instagram geknackt hat, verschenkt er nun ein Monat lang seine gamechanger-Socken.