MedUni Wien

Heimdialyse: Neues Labor macht Behandlung sicherer

25.05.2026

An der MedUni Wien hat ein Speziallabor eröffnet, das chronische Entzündungen im Körper untersucht, um die gefährliche Heimdialyse sicherer zu machen.

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© Universität Wien/derknopfdruecker.com
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Für viele Nierenpatienten gehört die sogenannte Heimdialyse zum Alltag. Dabei wird das Blut nicht im Spital, sondern zu Hause gereinigt. Klingt praktisch, birgt aber enorme Risiken. Denn: Immer wieder kommt es zu schweren Entzündungen, Infektionen und Herz-Kreislauf-Problemen. Genau dort setzt das neue Forschungslabor der MedUni Wien an, wo Forscher herausfinden wollen, was den Körper vieler Patienten so stark belastet.

Besonders tückisch: Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend. Viele Betroffene fühlen sich dauerhaft erschöpft, geschwächt und leben mit der Angst vor Komplikationen. Die Forscher konzentrieren sich deshalb auf chronische Entzündungen im Körper, die als große Gefahr gelten. Ziel ist es, die Heimdialyse deutlich sicherer zu machen und schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Allein in Wien sind rund 1.000 Menschen auf Dialyse angewiesen.

Bei der Heimdialyse übernimmt das Bauchfell die Funktion eines natürlichen Filters, um Schadstoffe aus dem Körper zu entfernen. Trotz moderner Technik bleibt die Behandlung für viele Patienten eine tägliche Belastungsprobe. Die Arbeit des neuen Labors könnte nun ein wichtiger Schritt sein, damit Betroffene künftig sicherer und besser leben können.