Fastenbrechen

Mega-Andrang: Zigtausende feiern Ramadan-Ende auf Donauinsel

20.03.2026

Bereits am frühen Morgen wurde es auf der Donauinsel eng. In Floridsdorf strömten Zehntausende zum Islamischen Zentrum, um gemeinsam das Ende des Ramadans zu feiern. 

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© L. Schwarz
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Passanten und Frühpendler staunten nicht schlecht, als sie in den Morgenstunden zigtausende Menschen auf der Donauinsel erblickten. Gegen 5 Uhr früh füllte sich das Areal vor dem Islamischen Zentrum in rasantem Tempo. Der Grund: Das Fastenbrechen geht heute zu Ende. Die Feierlichkeiten zu "Eid-ul-Fitr" ziehen über den ganzen Vormittag. Sie enden voraussichtlich mit der Freitagspredigt um 13 Uhr und sorgen bis dahin für eine außergewöhnliche Kulisse an der blauen Donau.

 

 

Begleitet wird das Großereignis von einem Polizeiaufgebot. Auf oe24 zugespielten Fotos und Videos sind Einsatzkräfte zu sehen, welche die Veranstaltung absichern. Das rege Besucherinteresse hat wenig überraschend auch Auswirkungen auf die umliegende Verkehrslage. "Wegen der Zufahrt zum Islamischen Zentrum sind auf der Floridsdorfer Brücke und in der Arbeiterstrandbadstraße erhebliche Behinderungen einzuplanen", berichtet etwa der ÖAMTC. 

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oe24 liegt folgende Stellungnahme der Wiener Polizei vor: "Es handelt sich hierbei um eine religiöse Veranstaltung, die jährlich an der Örtlichkeit (Am Burckhaufen 3, 1210 Wien) stattfindet. Es ist also keine Kundgebung, die bei der Polizei angezeigt werden muss – auch die Besucherzahl muss der Behörde nicht angekündigt werden. Das örtlich zuständige Stadtpolizeikommando Floridsdorf wurde jedoch wie jedes Jahr vom Veranstalter in Kenntnis gesetzt. Die Polizei war und ist mit ausreichenden Kräften vor Ort, insbesondere wurden und werden verkehrsrechtliche Maßnahmen beim Zu- und Abstrom der Besucher gesetzt. Bildmaterial wird von der LPD Wien nur für interne Zwecke angefertigt."