Klinik Donaustadt

Psychiatrische Tagesklinik in Wien eröffnet

28.05.2026

Immer mehr Menschen kämpfen mit Depressionen, Angstzuständen und psychischen Krisen. Aus gegebenem Anlass wurde in der Klinik Donaustadt eine neue Psychiatrische Tagesklinik eröffnet. 

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© Klinik Donaustadt
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Das neue Angebot der Klinik Donaustadt soll Betroffenen intensive Hilfe bieten, ohne sie komplett aus ihrem Alltag zu reißen. Patienten der neuen Psychiatrische Tagesklinik werden unter der Woche tagsüber betreut, schlafen aber weiterhin zuhause. Genau dieses Modell soll Stabilität schaffen und gleichzeitig Nähe zum gewohnten Leben ermöglichen.

"Von unseren rund 8.000 Begutachtungen auf der psychiatrischen Ambulanz der Klinik Donaustadt im Jahr werden rund 1.300 Patient*innen stationär aufgenommen. Nun können wir einem Teil der Patient*innen auch eine längerfristige therapeutische Betreuung in der Tagesklinik ermöglichen", freut sich Lothar Mayerhofer, ärztlicher Direktor der Klinik Donaustadt. 

Hilfe auch nach der Therapie 

Der Therapiefokus liegt vor allem auf Depressionen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen. Am Programm stehen Einzel- und Gruppentherapien, Musik-, Ergo- und Physiotherapie sowie gemeinsame Aktivitäten. Auch therapeutische Ausflüge gehören dazu. Jede Person bekommt eine fixe Bezugsperson zur Seite gestellt, die begleitet, organisiert und Halt geben soll. 

Rund 45 Menschen pro Jahr können das Angebot nutzen, der Aufenthalt dauert meist sechs bis acht Wochen. Danach endet die Unterstützung aber nicht abrupt: Die Klinik hilft bei der Suche nach Therapieplätzen, Jobs oder auch bei Behördenterminen. Neu im Team sind außerdem sogenannte Genesungsbegleiter. Das sind Menschen, die selbst psychische Krisen erlebt haben und ihre Erfahrungen nun weitergeben. Damit soll die moderne Psychiatrie näher an den Alltag der Betroffenen rücken und langfristige Stabilität schaffen.