50 Firmen an Bord

Wien auf Klimakurs: Emissionsfrei durch die City

12.05.2026

Die Teilnehmerzahl am Projekt "Zero Emission Transport" der Wirtschaftskammer Wien ist auf 50 angewachsen. Die Unternehmen sparten bisher auf 5 Mio. Kilometer 2.000 Tonnen CO2 ein. 

Zur Vollversion des Artikels
© Wiener Linien / Simon Wöhrer
Zur Vollversion des Artikels

Das Nachhaltigkeitsprojekt "Zero Emission Transport" (ZET) - von Stadt und Wirtschaftskammer Wien - ist auf dem Vormarsch. Seit dem Start im Juni 2024 wurden bereits fast 5,1 Millionen Kilometer emissionsfrei im 1. und 2. Bezirk zurückgelegt. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Knapp 2.000 Tonnen CO2 sowie mehr als eine Tonne Stickoxide konnten dadurch eingespart werden. Die CO2-Menge entspricht jener Leistung, die rund 150 Hektar Wald in einem Jahr aufnehmen würden. Mittlerweile sind 50 Unternehmen an dem Projekt beteiligt. 

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sieht darin "ein starkes Signal für den Klimaschutz, für die Lebensqualität in unserer Stadt und für einen zukunftsfitten Wirtschaftsstandort. Wien beweist damit einmal mehr: Gute Klimapolitik ist auch gute Wirtschaftspolitik."

Große Firmen ziehen mit

Dieser Tage steigen noch weitere bekannte Unternehmen auf grüne Mobilität um. So setzt Ankerbrot bereits erste E-Fahrzeuge in Wien ein und will den eigenen Transport bis 2035 komplett emissionsfrei machen. Auch Bau-Riese PORR beteiligt sich an der Initiative und arbeitet daran, Transporte zu reduzieren sowie alternative Antriebe im Fuhrpark einzusetzen. Das Entsorgungsunternehmen Saubermacher ist bereits seit 2024 dabei und fährt aktuell mit neun Elektro-LKW durch Wien. Besonders im dicht verbauten Stadtgebiet sorgt das nicht nur für weniger Abgase, sondern auch für deutlich weniger Lärmbelästigung. 

"Damit zeigt sich klar, dass das Projekt in der betrieblichen Praxis angekommen und ein wichtiger Impulsgeber für die mobile Transformation in Wien ist", ergänzt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. "Unsere Unternehmen beweisen, dass klimafreundliche Mobilität im Wirtschaftsverkehr nicht mehr nur ein Zukunftsthema ist, sondern schon heute im Alltag funktioniert."