Wintereinbruch

Schneewalze sorgt für Verzögerungen im Öffi-Netz

20.02.2026

Starker Schneefall hat den öffentlichen Verkehr in Wien spürbar ausgebremst. Seit den Nachtstunden stehen hunderte Kräfte im Einsatz, dennoch kam es in der Früh zu deutlichen Verzögerungen bei Bus und Straßenbahn. Viele Fahrgäste mussten mehr Zeit einplanen als üblich. 

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Der Schnee drückt Wien in die Knie. Seit den Nachtstunden stemmen sich die Wiener Linien gegen die weiße Last, der Morgenverkehr ist bereits aus dem Takt geraten. Busse und Straßenbahnen verloren deutlich Zeit, viele Fahrgäste warteten länger als gewohnt.

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"Bei den Wiener Linien sind seit den Nachtstunden mehr als 200 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 80 Räum und Streufahrzeugen im Einsatz, damit Wien auch bei hoher Schneemenge mobil bleibt", so eine Sprecherin der Wiener Linien.

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Trotz des massiven Einsatzes kam es am Morgen zu zahlreichen Verzögerungen bei Bus und Straßenbahn. Schneebedeckte Fahrbahnen bremsten vor allem den Busverkehr ein. Auch die Bim fuhr langsamer, weil dichter Verkehr die Züge zusätzlich aufhielt.

Unregelmäßige Intervalle im gesamten Netz

Im Laufe des Vormittags entspannte sich die Situation etwas. Mit jeder geräumten Straße gewann der Betrieb an Stabilität, dennoch blieb der Winter deutlich spürbar. Die Wiener Linien raten ihren Fahrgästen daher sich vor Fahrtantritt über etwaige Verzögerungen in den Betriebsinfos auf der Website oder der WienMobil App zu informieren und mehr Zeit einzuplanen.

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Sobald sich die Schneemengen weiter reduzieren, soll sich auch der Verkehr auf Bus und Straßenbahnlinien schrittweise normalisieren. Bis dahin bestimmt der Winter das Tempo in Wien.