"Spar-Opfer"

Sparpolitik trifft Sozialprojekt Gabarage hart

25.01.2026

Die Stadt muss sparen, was auch Einrichtungen in der Sucht- und Drogenhilfe in Wien trifft. Eine davon ist das Sozialunternehmen "Gabarage upcycling design“ in Rudolfsheim-Fünfhaus. Hier mussten 20 Mitarbeiter gekündigt werden. 

Zur Vollversion des Artikels
© ORF
Zur Vollversion des Artikels

In dem Betrieb arbeiteten ehemalige suchtkranke Erwachsene oder psychischkranke Jugendliche, die auf dem regulären Arbeitsmarkt wegen iher Suchterkrankung nicht Fuß fassen konnten. Eine zweite Chance also für die Menschen, die mit ihrer Arbeit auch Materialien wie Lampengestellen, Tischbeinen, LKW-Planen oder aussortierten Stoffen eine zweite Chance geben. 

Das sozialintegrative Unternehmen habe, wenn man Inflation, Kollektivsvertrag sowie Einsparungen von Bund und Stadt miteinrechne, 50 Prozent seiner Mittel verloren. Was zu einer Kündigung von über 20 Schlüsselkräften im Betrieb geführt habe, sagte Geschäftsführer Stephan Schimanowa.   Was aber zum Überleben wirklich fehle, sind laut Schinamowa Großaufträge von Unternehmen, Großaufträge von der Wirtschaft. Die gebe es aber afugrund der aktuellen Wirtschaftslage kaum. 

Neben Materialspenden können auch Patenschaften übernommen werden, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich der Verein selbst nicht leisten kann. Dadurch können Menschen eingestellt und qualifiziert werden, bekommen so einen Arbeitsplatz:  

Zur Vollversion des Artikels