"Hilflos": Anwalt eingeschalten

Streit um Währinger Straße mit Anwalt

04.04.2018

In der Währinger Straße droht ein Geschäftssterben. Die Inhaber sind besorgt.

Zur Vollversion des Artikels
© TZOe Fuhrich
Zur Vollversion des Artikels
Währing. Vom 21. Mai bis 31. August soll die Währinger Straße komplett gesperrt werden – ÖSTERREICH berichtete. Jetzt wächst die Aufregung: Neben der notwendigen Sanierung der Wasserleitungen soll nämlich eine Begegnungszone entstehen.
 
Ärger. „Wir stehen hilflos da, haben von einem Tag auf den anderen erfahren, dass es schon beschlossen ist“, klagt Edeltraud Wiesner-Tomic gegenüber ÖSTERREICH. Die Geschäftsführerin der Splendid GmbH ist seit Jahrzehnten auf der Währinger Straße vertreten. „Vor zwei Jahren wurden Gleise gewechselt. Warum hat man das nicht gleich gemacht?“, fragt sie außerdem. Man hätte vorher reden müssen, um die Geschäftsleute nicht vor vollendet Tatsachen zu stellen. Stammkunden, die man jetzt vertreibt, „kommen nicht wieder“, so Wiesner-Tomic. Jetzt hat sie in ihrer Verzweiflung einen Anwalt eingeschaltet.

Anwalt. „Bäume gehören in den Wald und nicht vor Geschäftslokale und Autofahrer“, formuliert Rechtsanwalt Wolfgang List den Protest knackig. Man habe mit einem „Hilferuf an Bundeskanzler, Vizekanzler und Bürgermeister von Wien“ auf die „Verschwendung von Steuergeld“ und den „unglaublichen Missstand“ aufmerksam gemacht. Noch bestehe Hoffnung, glaubt List aber immerhin.
Zur Vollversion des Artikels