Streit eskaliert
WEGA-Einsatz – Afghane bedroht Ex-Frau mit Messer
11.03.2026In einer Wiener Wohnung in der Donaustadt eskalierte am Dienstag ein Streit zwischen einem Ex-Paar völlig. Ein 34-jähriger Mann bedrohte seine ehemalige Frau mit einem Messer, bevor er von der WEGA gefasst wurde.
Am Dienstagmittag schlug eine Zeugin Alarm, als sie aus einer Nachbarwohnung Hilferufe und einen heftigen Streit hörte. Eine Frau war bereits in das Stiegenhaus geflüchtet, um sich in Sicherheit zu bringen. Als die alarmierten Beamten eintrafen, fanden sie in der Wohnung eine 33-Jährige vor. Ihr 34-jähriger Ex-Partner, ein afghanischer Staatsbürger, hatte den Tatort bereits verlassen, hinterließ jedoch eine Spur der Verwüstung mit mehreren beschädigten Gegenständen.
Eskalation während des Besuchs
Zwischen den beiden war es während eines Besuchs des Mannes zu einer schweren Meinungsverschiedenheit gekommen. Im Verlauf des Konflikts soll der Mann die 33-Jährige geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. Die Frau erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen. Ein weiterer Zeuge beobachtete schließlich, wie der Tatverdächtige bei seiner Flucht ein Messer in ein Gebüsch warf und anschließend davonlief.
Festnahme durch die WEGA
Beamte der Sondereinheit WEGA konnten den Flüchtigen innerhalb kürzester Zeit im Nahbereich anhalten und vorläufig festnehmen. Das weggeworfene Messer wurde in einer Grünfläche sichergestellt. Aufgrund der Schwere des Vorfalls sprachen die Behörden umgehend ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus. Dieses gilt sowohl zum Schutz der Frau als auch für die drei gemeinsamen minderjährigen Kinder.
Anzeige auf freiem Fuß
Zusätzlich zu den Betretungsverbaten wurde gegen den 34-Jährigen ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte eine Anzeige auf freiem Fuß. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Streits dauern an, während die Sicherheit der Opfer durch die polizeilichen Maßnahmen vorerst gewährleistet bleibt.