Insolvenz

Zementsack bis Fahnenmast: Quester-Ausstattung kommt unter den Hammer

06.02.2026

Das 1934 in Wien gegründete traditionsreiche Unternehmen Quester musste im Vorjahr Insolvenz anmelden. Nun werden im Auftrag des Insolvenzverwalters die Ware und Ausstattung an 18 Standorten versteigert. 

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Nach der Pleite der Quester Baustoffhandel GmbH kommen nun im Auftrag des Insolvenzverwalters diverse Waren der 18 Filialen in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten unter den Hammer. Insgesamt sei bei der am Freitagvormittag startenden Versteigerung mit gut 15.000 Positionen zu rechnen, teilte das Auktionshaus Aurena in einer Aussendung mit. Ziel sei, die Versteigerung innerhalb von elf Wochen abzuschließen.

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Ware und Büromöbel

Die Filialen des österreichischen Traditionsunternehmens sollen dann bis Ende April 2026 geräumt sein. Versteigert wird sämtliche verbliebene Ware an den Verkaufsstandorten sowie die Lagerbestände, darunter große Mengen an Baumaterialien wie Dämmstoffe oder Ziegel, Fliesen, Sanitärausstattung und Werkzeuge. Ebenso soll die Ausstattung der Standorte selbst, darunter Regalanlagen, Hubameisen, Büromöbel oder ein Lagerzelt veräußert. Auch Quester-Firmenlogos und Beschriftungen, Fahnenmasten sowie Werbemittel wird es laut Aurena zu ersteigern geben.

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Die 1934 in Wien gegründete Firma musste im vergangenen November aufgrund der schwierige Lage in der Immobilien- und Baubranche Insolvenz anmelden. Sanierungsbemühungen scheiterten, da sich kein Investor für eine Übernahme fand. Seit Ende Jänner befindet sich das Unternehmen in Konkurs.