Nach Tod von Hugo Portisch:

ORF ändert Programm

01.04.2021

Heute mit u. a. Doku „Hugo Portisch – Lebensnotizen“ und „Gesprächsrunde“ nach verlängerter „ZIB 2“, 90-minütige Live-Sondersendung in ORF III.

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Der ORF ändert anlässlich des Todes von Journalist Hugo Portisch (†94) sein heutiges Hauptabendprogramm in ORF 2 und ORF III. Weitere Programmänderungen in memoriam folgen in den nächsten Tagen. Auch Österreich 1 ändert sein Programm, heißt es in einer Aussendung.

Porträt, verlängerte ZIB 2 und Gesprächsrunde

Neben zahlreichen Nachrufen in den aktuellen Informationsangeboten des ORF und „Studio 2“ um 17.30 Uhr in ORF 2, in dem ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zum Tod der ORF-Legende zu Gast ist, steht bereits um 21.05 Uhr in ORF 2 das von ORF-Zeitgeschichteredaktionsleiter Andreas Novak gestaltete Porträt „Hugo Portisch – Lebensnotizen“ auf dem Programm. Nach einer verlängerten „ZIB 2“ zeigt ORF 2 ab 22.40 Uhr „In memoriam Hugo Portisch ... eine Gesprächsrunde“, in der sich unter der Leitung von Tarek Leitner Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter an den Jahrhundert-Journalisten erinnern.

Morgen am Karfreitag, dem 2. April, sollen ebenfalls weitere Sondersendungen geplant sein. Im ORF III soll es einen "mehrtägigen Schwerpunkt" über Hugo Portisch geben. Der Start ist bereits heute Abend.

"Hugo Portisch unvergessen"

„Hugo Portisch war einer der bedeutendsten Journalisten in der Geschichte der Zweiten Republik und eine der prägendsten und wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des ORF. Für Millionen Österreicherinnen und Österreicher war er über Jahrzehnte der beste Vermittler von internationalen und historischen Zusammenhängen. Mit den großen Dokumentationsreihen „Österreich I & Österreich II“ setzte er Maßstäbe für die Aufarbeitung der österreichischen Zeitgeschichte. In den letzten Jahren hat er „Österreich I & II“ für ORF III überarbeitet und im Lichte der neuesten historischen Erkenntnisse aktualisiert. Bis zuletzt arbeitete er an einer Dokumentation über sein aktuelles Buch „Russland und wir: Eine Beziehung mit Geschichte und Zukunft“. Als Vater des ORF-Volksbegehrens hat Hugo Portisch die bis heute gültigen Grundlagen eines journalistisch unabhängigen ORF geschaffen und war durch seine Haltung und sein journalistisches Wirken Vorbild für viele Journalistengenerationen. Diese großen Verdienste machen Hugo Portisch unvergessen", so der ORF in einer Aussendung.

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