Hergovich-Fake
Von SPÖ Beschuldigter: "Habe nichts mit Inhalten zu tun"
26.02.2026Den ›Hergovich-Faker› gibt es also doch – und er streitet ab, „Inhalte zum Fake beigetragen zu haben“. Von welcher Partei stammt also der Fake?
"Ich habe mit den Inhalten nichts zu tun!“ Dies erklärte „ein ÖVP NÖ-Gemeinderat aus dem westlichen Umland von Wien“ gegenüber oe24.at. Er soll, so deutete es die SPÖ NÖ an, die Fake-Webseite „Wir für Sven Hergovich“ eingerichtet haben, wo die Behauptung aufgestellt wird, dass Hergovich am Bundesparteitag der SPÖ am 7. März gegen Andreas Babler um den Vorsitz antreten wird.
Von welcher Partei stammt der Fake?
Auf Drängen von oe24 hin, hat SPÖ-Anwalt Philipp Springer einen Namen durchgestochen, den wir aus medienrechtlichen Gründen nicht nennen möchten, selbstverständlich gilt auch die Unschuldsvermutung.
Anpatzen. Nach Rücksprache mit Rechtsanwältin Linda Poppenwimmer, die die Interessen des Anonymus vertritt, lässt sich vermuten, dass der Beschuldigte aus Gefälligkeit heraus eine Homepage für einen „Bekannten“ eingerichtet hat, der etwaig aus Rachegelüsten oder aus monetären Gründen heraus, eine „Anpatzer-Homepage“ fabrizieren wollte.
Parteiinterne Intrige?
Vermuten lässt sich eine Kampagne einer politischen Partei. Welche das ist, wird noch herauszufinden sein.