Hitze-Hammer

30 Grad: Das ganze Land geht Baden

02.05.2025

Bei hohen Temperaturen stürmten Tausende in die Bäder

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© Fuhrich
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Rechtzeitig zum offiziellen Start der großen Freibäder des Landes kehrt der Sommer ein. Am Mittwoch öffneten auch in Wien die großen Schwimmstätten ihre Pforten. Am Fenstertag herrschte etwa im legendären Wiener Gänsehäufl schon guter Besuch.

Laut ersten Informationen waren etwa 1.500 Besucher im Bad an der Neuen Donau. Kein Wunder, knackte das Thermometer mancherorts erstmals die 30-Grad-Marke in diesem Jahr. Der Hitze-Hotspot des Landes war gestern – wie auch schon am Donnerstag – Innsbruck Universität mit heißen 30,3 Grad. Auch auf der Donauinsel versammelten sich große Menschenmengen zum Planschen und Grillen. Doch auch wenn sich die Freibäder über den ersten Andrang freuten, hätten die Bademeister sich mehr erhofft.

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Kälte-Schock und Preis-Hammer in Bädern

Abschreckend. Von voll ausgelasteten Bädern war am Eröffnungs-Wochenende wenig zu sehen. Eine Besucherin erzählte oe24, dass sie froh war, im Winter „Training durch Eisbaden“ gehabt zu haben. Ansonsten wären die Temperaturen in den Becken noch viel zu kalt. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen noch von einem Freibad-Besuch zurückschrecken.

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Denn der Badespaß kostet auch heuer wieder empfindlich viel mehr. „Die hohen Kosten zählen neben dem Mitarbeitermangel zu den größten Herausforderungen der Betriebe“, erklärt NÖ Bädersprecher Harald Gölles. In Wien bleiben die Eintrittspreise der Bäder heuer in etwa gleich mit 7,60 für Erwachsene, 2,60 Euro für Kinder und Jugendliche bezahlen 4,30 Euro. Daneben gibt es kostenlose Kinder-Schwimmkurse und Kulturangebote. Insgesamt sind die Bäder bis 14. September geöffnet.