Neue Wetterwoche
Schnee meldet sich zurück – aber nur regional
02.02.2026Während im Westen und im Bergland häufig die Sonne scheint, halten sich im Osten, Südosten und in vielen Niederungen zäher Nebel und Hochnebel.
In der Westhälfte scheint am Montag meist die Sonne, in den Niederungen und Becken liegen aber auch einige Nebelfelder. Im Osten und Südosten hält sich die dichte, hochnebelartige Bewölkung weiterhin hartnäckig und regional kann es auch unergiebig schneien. Erst nachmittags bekommt die Wolkendecke hier ein paar Lücken. Der Wind frischt im Bergland und im Osten mäßig aus Ost bis Süd auf.
Frühtemperaturen minus 11 bis 0 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis 9 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
Die Detailprognose für Ihr Bundesland
Wien: Weiterhin halten sich dichte, hochnebelartige Wolken über der Stadt. Am Nachmittag sind bezirksweise ein paar Auflockerungen möglich. Der Wind weht tagsüber zunehmend mäßig aus Südost. Frühtemperaturen minus 4 bis minus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen um plus 2 Grad.
Niederösterreich: Recht verbreitet liegen hochnebelartige Wolken oder Nebelfelder über dem Land, nur im Bergland im Mostviertel scheint schon ab der Früh die Sonne. Im Tagesverlauf setzt sich dann tendenziell in den südlichen Regionen immer öfter die Sonne durch, nach Norden zu bleibt es bewölkt. Hier kann es auch zeitweise unergiebig schneien. Der Wind weht schwach, am Nachmittag im Osten auch mäßig aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen minus 7 bis minus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne minus 1 bis plus 5 Grad.
Burgenland: Dichte, hochnebelartige Wolken halten sich meist hartnäckig. Nur regional und vorübergehend sind am Nachmittag ein paar Auflockerungen möglich. Der Wind weht in der Nordhälfte zunehmend mäßig aus Südost bis Süd. Frühtemperaturen minus 3 bis 0 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis 3 Grad.
Oberösterreich: Am Montag liegt über Teilen des Flachlands zunächst Hochnebel, der sich aber im Tagesverlauf größtenteils auflöst. Abseits der Nebelfelder ist der Himmel fast wolkenlos, häufig scheint die Sonne. Im Flachland weht mäßig starker Ostwind mit Spitzen um 30 km/h, im südlichen Bergland wird es leicht föhnig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -5 und 0 Grad, die Höchstwerte erreichen -3 bis +4 Grad.
Salzburg: Am Montag scheint nach der Auflösung lokaler Nebel- und Hochnebelfelder häufig die Sonne. Meist ziehen nur ein paar harmlose hohe Wolken durch. Im Bereich der Tauern wird es am Nachmittag leicht föhnig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -10 und -3 Grad, die Höchstwerte erreichen -2 bis +4 Grad.
Steiermark: Am Montag bleibt es im Süden und Osten der Steiermark bei trüben Verhältnissen, Nebel und Hochnebel dominieren hier weiterhin das Wettergeschehen. Deutlich besser stehen die Chancen auf Sonnenschein in der Obersteiermark. Hier kommt im Tagesverlauf mäßiger, teils föhniger Südwind auf, und sorgt für ein paar Auflockerungen. Außer- und oberhalb der Nebelfelder ist der Himmel wieder ungetrübt. Die Temperatur steigt bei zähem Hochnebel gerade mal auf 2 Grad, mit Sonnenschein werden bis zu 5 Grad erwartet.
Kärnten: Auch am Montag muss man in Kärnten unterhalb von rund 1.800m zunächst mit Hochnebel rechnen, aus welchem heraus es auch leicht nieseln oder schneegrieseln kann. Am Nachmittag zeigt der Hochnebel dann regional Auflösungstendenzen. Die Temperaturen ändern sich kaum und liegen tagsüber knapp im positiven Bereich.
Tirol: Am Montag viel Sonne in ganz Tirol und bis Mittag noch relativ windschwach. Bis zum Abend und in der Nacht auf Dienstag lebt der Föhn in Nordtirols Föhnorten und -tälern auf. Auch in Osttirol bleibt es trotz Südanströmung noch ganztags sonnig und trocken, aber kälter. Tiefstwerte: -8 bis -3 Grad, Höchstwerte: 0 bis 7 Grad.
Vorarlberg: Am Montag viel Sonne, flacher Nebel mit Obergrenzen um 600m zwischen Dornbirn und Bodensee möglich. Sonst kaum Wolken und bis über Mittag noch windschwach. Bis zum Abend und in der Nacht auf Dienstag lebt der Föhn in Vorarlbergs Föhnorten und -tälern auf. Tiefstwerte: -7 bis -2 Grad, Höchstwerte: 3 bis 8 Grad.
Schneefallgrenze steigt am Dienstag
Mit südwestlicher Strömung stauen sich am Dienstag an der Alpensüdseite dichte Wolken und hier beginnt es im Tagesverlauf immer öfter zu regnen oder zu schneien. Die Schneefallgrenze steigt hier im Lauf des Tages von rund 800m auf knapp 1.300m an. Aber auch sonst ziehen immer wieder ein paar ausgedehnte Wolkenfelder von Süden her durch und die Sonne scheint nur zeitweise, im Nordosten hält sich auch zäher Hochnebel. In Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes frischt kräftiger, im Osten Österreichs mäßiger bis lebhafter Südost- bis Südwind auf.
Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn minus 1 bis plus 11 Grad.
Grauer, trüber Mittwoch
Aus heutiger Sicht steht zur Wochenmitte ein eher grauer und trüber Tag bevor. Es überwiegen dichte Wolken und Hochnebel, kurze Auflockerungen gibt es am ehesten an der Alpennordseite am Vormittag. Im Westen ist es tagsüber meist trocken, im Osten und Süden setzt Regen ein. Dieser lässt erst in der Nacht allmählich nach. Die Schneefallgrenze liegt um 1.500m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Donauraum teilweise auch lebhaft aus östlichen Richtungen.
Frühtemperaturen minus 5 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis 9 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und in mittleren Höhenlagen.