Bräuche

Ostern in aller Welt

20.03.2008

Osterfeuer und Osterkükenverstecken - so läuft die Osterfeier in anderen Ländern ab. Die besten Bräuche.

Zur Vollversion des Artikels
© sxc
Zur Vollversion des Artikels

Für Kinder ein riesiger Spaß – das "Eier-Pecken" bei dem behutsam auf sein Ei geachtet und versucht wird, das Gegnerische damit einzudrücken. Oder könnten Sie sich einen Gründonnerstag ohne Grünes wie Spinat vorstellen? Und wie feiern andere Länder dieses christliche Fest?

Schwedisches Osterkükenverstecken
Die Schweden feiern das Osterfest gerne in der Natur. Buntes Treiben herrscht, wenn sich die Kinder statt dem uns bekanntem Osterhasensuchen der Suche nach dem Osterküken widmen. Zwischen mit Birkenzweigen und Federbüschen geschmückten Häusern wird die böse Osterhexe mit einem großen lauten Feuerwerk ferngehalten.

Finnlands Birkenrutenschläge als Glücksbote
Natürlich wird mit den Birkenruten nur ganz leicht auf den Rücken geklopft. Dies soll Glück bringen und an die Palmwedel aus der Bibel erinnern. Für die Kinder geht es lustig zu, sie vertreiben lautstark den Winter.

Italiens leckeres Osterfest
Es ist die weltbekannte "Paloma die Pasqua" – eine Ostertaube – die mit einem luftigen Teig und Fruchtstücken (ähnlich einem Panetone) für ein kulinarisches Fest sorgt. Für die Italiener gehört natürlich der Besuch der Ostermesse dazu.

Spanien in Bewegung bei Osterprozession
Ganz Spanien ist an Ostern in Bewegung, Grund sind die zahlreichen Osterprozessionen. Für die Feierlichkeit werden Hauser geschmückt und festliche Kleidung angelegt.

Frankreichs Stille Trauer
Von Gründonnerstag bis Karsamstag schlagen in Frankreich keine Kirchenglocken. Dies ist ein Symbol, um die Trauer zu bekunden. Heiter geht es dann am Ostersonntag zu, wenn die Glocken läuten. Ostereier werden hier im Übrigen erst am Ostermontag gesucht.

Schottlands Osterfeuerberge
An Ostern werden in Schottland Osterfeuer auf Hügeln entzündet. Dies ist ein alter keltischer Brauch, der bis heute erhalten blieb; gefeiert wird der Frühling.

Zur Vollversion des Artikels