Studie

So (un)sicher ist Ihr Urlaubsziel

08.02.2017

Dorthin sollten sie 2017 besser nicht reisen.

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Terrorattacken, Bürgerkriege, unzureichende Gesundheitssysteme, Verkehrsunfälle – ein Urlaub kann viele Gefahren bergen. Die Reisesicherheits-Spezialisten von International SOS haben nun eine Weltkarte für 2017 herausgebracht, die die verschiedensten Gefahren darstellt.

Studie mit Wirtschaftsführenden

International SOS hat über Tausend Wirtschaftsführende weltweit befragt, 72% von ihnen waren davon überzeugt, dass Reisen im letzten Jahr gefährlicher geworden ist. Ganze 57% glauben außerdem, dass das Reisen während der nächsten zwölf Monate noch riskanter werden wird.

Doch die Studie ergab, dass das Risiko, in ein Kriegsgebiet oder andere gefährliche Situationen zu kommen, sehr niedrig ist – außer man plant zum Beispiel einen Trip nach Afghanistan oder eine Kreuzfahrt am Golf von Aden.


Die Reisesicherheits-Karte für 2017 filtert die Risiken in drei verschiedene Kategorien: Medizinische Risiken, Reisesicherheits-Risiken und Straßensicherheit.

Terrorismus macht Angst

Im Bereich der Reisesicherheit, die das Risiko von Terror-Anschlägen und Ähnlichem inkludiert, werden die meisten Ziele mit einem niedrigen oder unbedeutenden Risiko eingestuft.

Dennoch fürchten sich die Reisenden am meisten vor terroristischen Gefahren. Vor allem der Nahe Osten, sowie Ost- und Subsahara-Afrika zeigen mittlere bis hohe Gefahren. Ein Winterurlaub nach Eritrea ist deshalb eher weniger empfehlenswert.

Darüber hinaus werden auch einige Karibik-Regionen sowie große Teile Latein-Amerikas mit mittlerem Risiko kategorisiert. Ein Teil von Mexiko wird sogar mit hohem Risiko eingestuft, davon betroffen sind jedoch keine Tourismus-Hotspots.

Medizinische Risiken alarmierend

Alarmierender hingegen ist der Filter der medizinischen Risiken: Ein gewaltiger Streifen wird auf der Weltkarte mit "schnell entwickelnde unterschiedliche Risiken" eingestuft. Diese Einstufung könnte man als "Wir wissen nicht genau, was dort passiert, aber du willst es bestimmt nicht herausfinden" übersetzen.

Doch auch hier überraschen die Länder, die davon betroffen sind, nicht wirklich: Russland, Kasachstan, Iran oder Pakistan sind zum Beispiel darunter. Doch auch beliebte Reiseziele wie China, Indien oder Brasilien werden in dieser Kategorie eingestuft.

Vorkehrungen treffen

Für weitere Informationen besuchen Sie auch die Seite des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres. Meiden Sie die betroffenen Länder, treffen Sie die üblichen Vorkehrungen und reisen Sie sicher. Doch lassen Sie sich nicht vom Reisen abhalten, denn die Welt will noch immer erkundet werden.

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