Marktforschung

Die fünf Urlaubstypen Österreichs

26.08.2006

Eine neue Studie beleuchtet die Motive und Gewohnheiten der Österreicher im Urlaub.

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Die einen fahren mit der ganzen Familie in einen Club und lassen sich rund um die Uhr von einem Animateur unterhalten, die anderen reisen nur mit einem Rucksack quer durch Australien und wieder andere fahren zehn Jahre lang in den gleichen Urlaubsort. Ganz klar, es gibt die verschiedensten Typen von Urlaubern. Das Insitut Fessel-Gfk hat nun in einer Online-Studie 1000 Österreicher befragt. Das Ergebnis: Die Österreicher lassen sich bei ihrem Urlaubsverhalten in fünf Typen gliedern.

1. Der sportlich, kreative (Familien)urlauber
Diese Gruppe ist die größte. Dieser Urlaubstyp versteht Urlaub als Kontrastprogramm zum sonstigen Alltag, der ab und zu eintönig ist. Ferien sind für sie positiver Ausnahmezustand unter dem Motto "mitnehmen was geht". Für die heimische Tourismusbranche wäre das der Idealtyp. Er nimmt dankbar Angebote an und ist auch ausgabefreudig genug.

2. Der hedonistische Seelenbaumler
Dieser Typ versteht Urlaub als Zeit der Muße und des verwöhnen Lassens. In Abgeschiedenheit loslassen können und genießen ist die Devise. Sie sind ein Hoffnungsschimmer für Österreichs Tourismus, denn diese Gäste sind betucht.

3. Der abenteuergeile Reiseprofi
Er ist am meisten von Fernweh geplagt und möchte in erster Linie in fremde Kulturen und Sitten eintauchen. Für das österreichische Kulturgut kann sich dieser Urlaubstyp scheinbar nicht sehr begeistern, denn er fährt meistens ins Ausland auf Urlaub.

4. Die gesellige Strandpomeranze
Viel ist für das Reiseglück dieses Urlaubstyps nicht notwendig. Es reichen: Faulenzen am Wasser, ein geselliges Umfeld und gute Küche.

5. Der Wohnsitzverleger
Diese Gruppe sind die undankbarsten für den Tourismussektor. Das sind Personen, die ohne besondere Ansprüche eigentlich ihr ganz normales Leben an einem anderen Ort fortsetzen möchten. Urlaub braucht nichts Besonderes bieten und ist auch nicht besonders erstrebenswert.

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