Top Wasserqualität

Die saubersten Strände Europas

24.05.2012

Wasserratten aufgepasst! An diesen Stränden ist ungetrübter Badespaß garantiert.

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Hier ist Baden ein reines Vergnügen! Die Wasserqualität an den Stränden in beliebten Reisezielen Spanien, Italien und Portugal ist gut. Das meldet die EU-Kommission, die ihren neuesten Bericht zur Qualität der europäischen Badegewässer vorstellte.

Die Ergebnisse
Insgesamt überprüfte die EU-Kommission 22.374 Küsten- und Binnengewässer in den EU-Staaten sowie in der Schweiz, in Kroatien und in Montenegro. EU-weit erfüllten 2011 92,1 Prozent der Badegewässer in der Europäischen Union die in der Badegewässerrichtlinie festgelegten Mindeststandards. 77,1 Prozent wiesen eine exzellente Wasserqualität auf, sie hielten die strengsten Leitwerte ein. Dies bedeutet nach Angaben der EU-Kommission eine Verbesserung um 3,5 Prozent. 93,1 Prozent der Badegewässer an den Küsten wurden als "ausreichend" eingestuft. Weniger als zwei Prozent der Badegewässer erfüllten die Anforderungen nicht.

Die saubersten Strände

Exzellente Ergebnisse erzielten nach Angaben der EU-Kommission die Badegebiete in Zypern, Kroatien, das 2013 der EU betreten soll, Malta und Griechenland. Dort hätten mehr als 90 Prozent der Badegewässer die strengsten Leitwerte erfüllt. Auf der Mittelmeerinsel Zypern haben mehr als 99 Prozent der Badestellen exzellente Qualität.

Am anderen Ende der Skala stünden die Niederlande, Bulgarien, Lettland, Luxemburg und Belgien, deren Binnengewässer nur zu einem geringen Anteil die strengen EU-Leitwerte erfüllen, erklärte die Kommission. In Spanien, Italien und Portugal weisen laut dem Bericht mehr als 80 Prozent der Badeorte eine ausgezeichnete Wasserqualität auf.

Qualität immer besser
EU-Umweltkommissar Janez Potocnik betonte, dass sich die die Qualität der Badegewässer in der EU seit 1990 erheblich und auch im vergangenen Jahr noch weiter verbessert habe. Die EU-Mindeststandards erfüllt auch der Serpentine Lake in London, in dem bei den diesjährigen Olympischen Spiele mehrere Wettbewerbe ausgetragen werden, unter anderem das Freiwasser-Langstreckenschwimmen und das Schwimmen im Rahmen der Triathlonwettkämpfe.

Rote Karte
Nicht so gut abgeschnitten haben vier heimische Badegewässer , hier wurden gefährliche Coli-Bakterien entdeckt. Rote Karte für den Römersee bei Wiesen, den Zicksee bei Sankt Andrä, den Turnersee bei Sankt Primus und das Langenloiser Flussbad am Kamp.

Im Vergleich zu den anderen EU-Staaten schneidet Österreich weiter gut ab: 98,5 Prozent der heimischen Badegewässer erfüllten die von der EU vorgeschriebenen, verpflichtenden Standards. Dies ist ein leichter Rückgang von 0,4 Prozentpunkten gegenüber 2010.

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