Ergebnis 2008

Firmenvorsorgekassen fuhren 1,82 % Minus ein

04.02.2009

Nicht nur die Mitarbeitervorsorgekassen, sondern auch die betrieblichen leiden unter der Finanzkrise.

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© sxc
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Durch die Finanzkrise sind auch die neuen Betrieblichen Vorsorgekassen 2008 erstmals ins Minus gerutscht. Laut vorläufigen Zahlen der Plattform BVK haben die neun Kassen im Durchschnitt einen Verlust von 1,82 Prozent eingefahren. Damit ist die Performance laut "Standard" seit 2004 von 4 auf 2,9 Prozent gesunken. Auch die Mitarbeitervorsorgekassen (MVK, "Abfertigung neu") fuhren 2008 Verluste ein.

3 Millionen Anwärter
Die Zahl der Anwartschaftsberechtigten hat im Vorjahr um 599.000 auf 3,039 Millionen zugenommen, die laufenden Beiträge in die Kassen stiegen von 502 Mio. auf 647 Mio. Euro. Das von den BVK verwaltete Vermögen wuchs um 520 Mio. auf 2,14 Mrd. Euro.

Die MKV ist seit Anfang 2003 obligatorisch für alle Angestelltenverhältnisse. Der Arbeitgeber zahlt 1,53 Prozent der Brutto-Monatsbezüge (inklusive Sonderzahlungen) in die MVK ein. Das Geld geht für Arbeitnehmer auch bei Selbstkündigung nicht verloren, sie können es aber nur bei Kündigung durch den Arbeitgeber aus der Kasse entnehmen - wenn bereits 36 Monate eingezahlt wurde. 2008 wurden 120 Mio. Euro aus den Kassen entnommen, 2007 waren es 66 Mio. Euro.

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