Produktion hinkt hinterher
Probleme beim Model 3: Verliert Tesla die Nerven?
Tesla hat mitten im pannenbehafteten Produktionsaufbau für sein erstes verhältnismäßig günstigeres Auto "Model 3" in großem Stil Mitarbeiter entlassen. Laut internationalen Medien- und Agenturberichten kam es nach einer jährlichen Mitarbeiterbewertung zu 400 bis 700 Entlassungen. Das Unternehmen bestätigte nun Entlassungen, nannte aber keine Zahl.
"Wie bei allen Firmen können auch bei Tesla Leistungsüberprüfungen gelegentlich zum Abschied von Beschäftigten führen", teilte der US-Autobauer mit. Nach Informationen der "San Jose Mercury News" vom Wochenende sind und den bis zu 700 Betroffenen Ingenieure, Manager und Arbeiter. Die Situation bei dem Hersteller ist also ziemlich angespannt und nervenaufreibend. Tesla hat nach eigenen Angaben insgesamt rund 33.000 Mitarbeiter und mehr als 2.000 offene Stellen.
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Produktionsprobleme
Der Autobauer musste jüngst einräumen, dass die Produktion des für die Mittelklasse gedachten Model 3 bei weitem nicht so schnell anläuft wie geplant. Im vergangenen Quartal wurden statt der anvisierten 1.500 Fahrzeuge nur 260 gebaut. Tesla nannte keine genaueren Gründe, erklärte aber, es gebe keine grundlegenden Probleme in der Fertigung. Die Schwierigkeiten haben auch Auswirkungen auf Teslas ersten Elektro-Lkw. Dieser soll nun nicht wie angekündigt am 26. Oktober, sndern erst Mitte November 2017 vorgestellt werden. Zur Beruhigung der hundertausenden Vorbesteller postete Firmen-Chef Elon Musk zuletzt ein Video, das die Produktion des Model 3 zeigt:
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Halbe Million Autos pro Jahr geplant
Tesla baut seine Stromer in Freemont, Kalifornien, wo auch viele Fahrzeugkomponenten gefertigt werden. Im Zuge der Sortimenterweiterung will Tesla die Produktion 2018 auf eine halbe Million Autos steigern, heißt es auf der Unternehmenshomepage. Exptertn halten das für unrealistisch. Derzeit laufen im Tesla-Werk keine 100.000 Autos pro Jahr vom Band.
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