Nur Lebensmittel im Plus
Handel büßte durch Corona 2,2 Milliarden Euro ein
Wien. Eine „höchst dramatische Situation“ nennt es Peter Buchmüller, scheidender Handelsobmann in der Wirtschaftskammer. Der stationäre Einzelhandel ist von der Corona-Krise massiv betroffen. Abgesehen vom Lebensmittelbereich, der Zuwächse verzeichnete, waren die Einbußen im März und April enorm. Der Umsatzentgang im Vergleich zu 2019 beträgt 2,2 Mrd. Euro.
Drastisch. Während es im Lebensmittelhandel im April ein Plus von 12,6 % gab, fielen die Einbußen in anderen Branchen zum Teil drastisch aus (siehe Tabelle). Insgesamt verlor der stationäre Einzelhandel in Österreich laut Erhebung der KMU Forschung Austria im April im Vorjahresvergleich 20 % – ohne die Geschäfte zur Grundversorgung war es sogar ein Minus von 46,2 %.
Der heimische Internethandel hingegen machte im April ein Plus von 150 %.
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