Facebook-Film im Clinch mit Facebook

"A Social Network"

© Screenshot: YouTube

Facebook-Film im Clinch mit Facebook

Eine 47 Millionen Dollar Hollywood-Produktion von Sony Pictures, bei der David Fisher Regie führt, Justin Timberlake die Hauptrolle spielt und Kevin Spacey einer der Produzenten ist, blickt kritisch hinter die Kulissen von Facebook. Der Film heißt "A Social Network" und darf auf der Online-Plattform nicht werben.

Story
Im Film geht es etwa um den Streit zwischen dem aktuellen Facebook-Chef Mark Zuckerberg und einem seiner Studienkollegen und Mit-Gründer. Letzterer verklagte Zuckerberg kurz nach dem Start der Plattform. Angeblich gab es zwischen den beiden einen mündlichen Vertrag bezüglich der Nutzung des Quellcodes, welcher von dem Studienkollegen programmiert wurde. Zuckerberg wird im Film von zwei Seiten dargestellt. Einerseits als hochbegabtes Genie und Prophet, andererseits als eingefleischter Verschwörungstheoretiker (siehe Trailer unten).

Beworben wird der Film mit dem passenden Slogan "Du bekommst nicht 500 Millionen Freunde ohne das du dir ein paar Feinde machst".

Trailer

Werbeverbot?
In einem Interview mit der bekannten amerikanischen Bloggerin Kara Swisher äußerte sich nun Steve Elzer (Sony Pictures) zu geplanten Werbemaßnahmen. Laut ihm erlauben es die Werberichtlinien des Social Networks nicht Werbungen auf Facebook zu platzieren, welche im direkten Zusammenhang mit dem Social Network stehen. Außer die Werbekunden arbeiten direkt mit Facebook zusammen. Elliot Schrage (Facebook) äußerte sich ebenfalls bezüglich der Werbemaßnahmen und stellte dabei klar, dass Facebook keine Werbegeld von den Filmproduzenten annehmen werde. Dabei handle es sich laut Schrage jedoch um keine Zensur oder ein Verbot. Sony Pictures habe sich selbst dazu entschlossen, für den Film auf Facebook nicht zu werben.

Geniale Lösung
Auf der Homepage des Films wurde jedoch der "Gefällt mir"-Button integriert. Und dieser wurde bereits von über 8.000 Nutzern gedrückt. Bei jedem Drücken wird auf Facebook der Link zur Film-Homepage veröffentlicht und alle Freunde der "Drücker" können ihn sehen. So spart sich Sony zahlreiche Werbedollars und ist dennoch auf dem Social Network präsent.

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