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"Bing" startet am 3. Juni

Nun ist es also fix. Microsofts neue Suchmaschine wird "Bing" heißen (wir berichteten) und geht ab dem 3. Juni online. Das bestätigte Microsoft-Chef Steven Ballmer während einer Konferenz am Donnerstag. Mit Bing will Microsoft endlich die Vormachtstellung Googles im äüßerst lukrativen Markt der Internet-Suche brechen und selbs ein gewichtiges Wort mitreden.

Beitrag vom Montag:

Microsoft will seine neue Suchmaschine nach einem Medienbericht zu Folge "Bing" taufen und (wie bereits berichtet) massiv in die Werbung für das Produkt investieren. Der Software-Gigant plant eine weltweit angelegte Kampagne in allen Mediengattungen und wird dafür bis zu 100 Mio. US-Dollar ausgeben, berichtete ein amerikanisches Fachmagazin am Montag (25.05.09) auf seiner Homepage. Die Werbeagentur "JWT" bekam demnach den Zuschlag für die Kampagne.

Bing statt Kumo
Bisher war das Projekt wie berichtet unter dem Codenamen Kumo bekannt (siehe unten). Microsoft kommentierte den Bericht nicht. Branchenkreise erwarten, dass das Unternehmen die neue Suchmaschine in den nächsten Tagen vorstellen wird.

Beitrag von letzter Woche:

Laut dem Wall Street Journal präsentiert Microsoft im Laufe der nächsten Woche (25. - 29. Mai) eine neue Suchmaschine.

Codename "Kumo"
Das Projekt wurde unter dem internen Namen "Kumo" entwickelt und soll nun die Serienreife erlangt haben. Microsoft selbst kommentiert die Aussagen nicht. Da das Wall Street Journal jedoch Veranstalter der kalifornischen Konferenz "D: All Things Digital", auf der die Suchmaschine präsentiert werden soll, ist, gelten die Angaben als ziemlich sicher.

Verbesserungen gegenüber "Windows Live Search"
In die Entwicklung der neuen Suchmaschine floss auch schon das Wissen der Such-Spezialisten "Powerset" mit ein. Powerset wurde im Sommer 2008 von Microsoft übernommen und ist für sein Know-How im Bereich der semantischen Suche bekannt. So soll "Kumo" auch bei kontextabhängigen Suchanfragen brauchbare Ergebnisse liefern. Des Weiteren integrierte Microsoft neue Technologien, welche die Treffer für die User besser vorsortieren und dadurch den Zeitaufwand minimieren sollen. Google und Yahoo! entwickeln zurzeit ähnliche Technologien.

Yahoo!-Übernahme noch nicht vom Tisch
Des Weiteren berichtet das Blatt, dass hinter den Kulissen über eine Übernahme oder einen Einstieg des Softwareriesen bei Yahoo! noch immer verhandelt wird. Dabei hat es Microsoft hauptsächlich auf die Suchsparte von Yahoo! abgesehen.

Microsofts Marktanteil zuletzt stark geschrumpft
Laut den amerikanischen Marktforschern von "comScore" sank der Marktanteil von "Windows Live Search" im April erneut. Derzeit erreicht Microsoft bei der Online-Suche einen Marktanteil von 8,2 Prozent und liegt damit weit hinter seinen Konkurrenten (Yahoo! 20,4 Prozent und Google 64,2 Prozent) zurück.

Angeblich startet der Softwareriese für seine neue Suchmaschine auch deshalb eine umfassende und weltweit angelegte Werbekampagne.

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