Hacker starten irren Erpressungs-Trojaner

Achtung vor "Popcorn"

Hacker starten irren Erpressungs-Trojaner

Internet-Kriminelle werden bei der Entwicklung von Erpressungs-Trojanern ("Ransomware") offenbar immer kreativer. So hat der Internet-Sicherheitsexperte Mikko Hypponen jetzt eine neue Masche aufgedeckt, die es bisher in dieser Form noch nicht gegeben hat. Bei der jüngsten Trojaner-Version namens "Popcorn" müsse das Opfer kein Lösegeld mehr zahlen, wenn es sich stattdessen zum Komplizen macht.

Lösegeld oder Mittäterschaft

"Wer keine 1.200 Euro Lösegeld zahlen kann, erhält seine Daten umsonst zurück - sofern er zwei bis drei andere Internet-Nutzer infiziert", sagte Hypponen am Mittwoch auf der IT-Messe CeBIT 2017 (bis 24. März) in Hannover. Ein neues Einfalltor für Internet-Gauner entstehe durch die flächendeckende Vernetzung elektronischer Haushaltsgeräte wie Toaster oder Kaffeemaschinen. Wie gefährlich eine solche Attacke sein kann, zeigte sich bereits Ende 2016.

Hacker prahlen mit Luxusgütern

Sie seien geeignet, ihre Nutzer auszuspionieren. Die Angreifer seien mitunter aber relativ einfach zu identifizieren, da sie mit ihren Beutezügen und den vom Erlös gekauften Luxusgütern im Internet angäben.

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