Jeder Zehnte macht per Facebook Schluss

"Beziehungskiller"

© dpa

Jeder Zehnte macht per Facebook Schluss

Eine schlechte Angewohnheit, die sich zunächst auf SMS beschränkt hat, greift nun auf das populärste Social Network der Welt über: So beendet in den USA bereits jeder zehnte Teenager seine Beziehung via Facebook. Das geht zumindest aus einer auf ABC News veröffentlichten Studie heraus, die vom Magazin "Seventeen" durchgeführt wurde.

Änderung des Beziehungsstatus
Überraschend dabei ist vor allem jene Tatsache, dass die 16 - 21-Jährigen ihre Beziehung nicht mit persönlichen Nachrichten oder Kommentaren beenden, sondern einfach ihren Beziehungsstatus in "Single" umändern. MIt der Änderung teilen sie ihren ehemaligen Partnern mit, dass kein weiteres Interesse an der Aufrechterhaltung des Verhältnisses bestehe. Eine ziemlich dreiste Beendigung, wie wir finden.

Weiter in der Freundesliste
Aus der Freundesliste verschwindet der oder die Verflossene jedoch nur in den seltensten Fällen. 73 Prozent der Befragten bleiben auf Facebook nach wie vor befreundet.

Sammlung von Infos
Des Weiteren zeigen die Ergebnisse, dass neue, "reale" Bekanntschaften sehr schnell auch auf der Online-Plattform zur Freundesliste hinzugefügt werden. Bei fast 80 Prozent geschieht das noch innerhalb der ersten Woche. Mit dieser Strategie wollen die Teenager mehr über die "neuen Freunde" herausfinden. Deshalb sehen sich auch 60 Prozent der Befragten das Profil des potenziellen Beziehungspartners mindesten einmal pro Tag an, 40 Prozent machen das sogar mehrmals.

Breit angelegte Studie
Bei der Studie wurden rund 10.000 amerikanische Facebook-Mitglieder im Alter von 16 - 21 Jahren befragt. Insgesamt ist zu erkennen, dass das Social Network auch immer mehr ins intime Privatleben eindringt.

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