Möglicher Verkauf vom Tisch

Twitter

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Möglicher Verkauf vom Tisch

Laut Biz Stone (einer von drei Gründern) steht der von ihnen erfundene Micro-Blogging-Dienst "Twitter" nicht vor dem Verkauf. In den letzten Wochen mehrten sich die Gerüchte über eine bevorstehende Übernahme durch ein anderes Unternehmen.

Interessenten
In den vergangenen Tagen zeigte sich Apple als Hauptinteressent und hat den Gründern angeblich ein Angebot von 700 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt. Des Weiteren bekundeten auch Facebook, Microsoft und Google ein Interesse an dem Micro-Blogging-Dienst.

Was ist Twitter
Twitter ist ein soziales Netzwerk und gilt zurzeit als eine der wichtigsten Internet-Neugründungen der vergangenen Jahre. Allein im heurigen Jahr wuchs die Anzahl der Twitter-User von 10 auf 25 Millionen an. Ein Grund für die wachsende Beliebtheit des Dienstes ist die Tatsache, dass zahlreiche Prominente, wie Barack Obama, Ashton Kutcher, Armin Wolf etc., ein eigenes Twitter-Konto besitzen und fleißig "twittern".

Wie funktioniert der Dienst
Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen (ähnlich einer SMS) senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Diese Kurzbotschaften werden "Tweets" genannt (to tweet bedeutet auf Deutsch soviel wie "zwitschern"). Von ihnen leitet sich auch das Twitter-Markenzeichen - ein schwarzer Vogel - ab. Jeder angemeldete Teilnehmer kann die "Tweets" anderer Nutzer abonnieren, wobei Abonnenten als „Follower“ (to follow = folgen) bezeichnet werden. Auf der Twitter-Startseite kann man eigene Botschaften eingeben und die Nachrichten der Personen, denen man folgt, einsehen. Der Sender kann jedoch selbst darüber entscheiden, ob er seine Nachrichten jedem Follower zur Verfügung stellt, oder den Zugang auf eine persönlich ausgewählte Gruppe beschränkt.

Twitter ist für alle Nutzer völlig kostenlos. Darum verdienen die Gründer mit ihrem Dienst auch kein Geld. Da die User für werbende Unternehmen jedoch eine interessante Zielgruppe darstellen, steckt viel kommerzielles Potenzial hinter dem Dienst - eine Tatsache, die auch das Übernahmeinteresse von den oben genannten Unternehmen begründet.

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