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Senseye: Augensteuerung für Smartphones

Geniales Tool

Senseye: Augensteuerung für Smartphones

Der technische Fortschritt geht stetig voran. Ein gutes Beispiel hierfür sind Smartphones. Vor einigen Jahren sorgten sie mit dem Aufkommen von Touchscreens für eine Revolution bei der Befehlseingabe. Mittlerweile sind die Entwickler bereits einen Schritt weiter. Denn dank Sprachbefehlen wurde die Bedienung noch einmal erleichtert. Den aktuellen Höhepunkt stellt dabei Apples Sprachassistentin Siri dar, die sogar semantische Zusammenhänge versteht. Doch in Zukunft soll alles noch einfacher werden.

Augensteuerung
So haben Entwickler nun die "Senseye"-Funktion vorgestellt, bei der es sich um eine Augensteuerung handelt. Wie weit die Technik bereits fortgeschritten ist, zeigt ein Video (siehe unten). Die Steuerung über die Augen funktioniert bereits nahezu perfekt. Kein Wunder, schließlich soll Senseye bereits im nächsten Jahr für den Serieneinsatz fertig sein. Lediglich an der  Größe des Zusatzgeräts wird noch gearbeitet. Dieses soll vor dem Marktstart deutlich kleiner werden, oder sogar ganz in die neuen Smartphornes integriert werden.

Funktionsweise
Damit das System funktioniert, braucht es eine Frontkamera und eine Infrarot-LED. Dadurch kann die Software die Bewegungen der Augen verfolgen und analysieren. Senseye erkennt sogar , wenn der Nutzer das Smartphone nicht braucht. So wird der Bildschirm bei Nichtbetrachtung gedimmt. Erst wenn man wieder direkt darauf blickt, aktiviert er sich. Zahlen oder Buchstaben (Pincodes, Passwörter, Telefonnummern) gibt man ein, wenn man eine bestimmte Zahl fokussiert. Solche Befehle dürften aber auch weiterhin per Hand eingegeben werden. Bei Spielen könnte sich das aber ändern. So wird bei einem Shooter-Game beispielsweise auf den Gegner geschossen, auf den der User blickt. Auch das automatische Scrollen von Webseiten ist äußerst praktisch. Dazu muss der User nur nach unten blicken. Weiters dürfte die Technik auch für Navigationsdienste oder virtuelle Landkarten äußerst interessant sein. In Kombination mit Sprachbefehlen könnte Senseye die Bedienung noch weiter perfektionieren. Man darf also auf die Zukunft gespannt sein. Mehr Informationen über Senseye finden Sie hier.

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