Verkauf von

Apple OS X 10.6

 

Verkauf von "Snow Leopard" gestartet

Seit Montag können sich Interessenten das neue Apple-Betriebssystem OS 10.6 (alias "Snow Leopard) im Onlineshop kaufen. Ab 28. August wird das System an die Kunden ausgeliefert. Mit einem Preis der Update-Version von nur 29 Euro ist die Software um nahezu 100 Euro günstiger als ihre Vorgängerversion.

Verbesserungen gegenüber Mac OS 10.5
Exchange Unterstützung
Die vielleicht wichtigste Neuerung des Mac-Systems ist die Unterstützung der Microsoft-Technik Exchange, bei Unternehmen der De-Facto-Standard für E-Mails. Entsprechende Accounts lassen sich direkt im Mac-Programm Mail einrichten, die zugehörigen Adressverzeichnisse können im Mac-Adressbuch eingebunden werden. Damit will Apple einen der letzten Gründe streichen, der gegen den Mac-Einsatz im Unternehmen oder im Home-Office spricht.

Neuer "Dateimanager"
Zu den sichtbaren Verbesserungen im Detail gehört die Verlegung des Exposés ins Dock: Vor allem auf dem MacBook lässt sich diese Übersicht aller geöffneten Fenster damit schneller anzeigen als bisher. Die im Mac OS 10.5 eingeführten Stapel mausern sich zu einem alternativen Dateimanager, da man jetzt wie im Finder durch ihren Inhalt blättern und auch durch die Ordnerstruktur navigieren kann.

Schont Ressourcen
Die meisten Änderungen aber erfolgten im unsichtbaren Hintergrund - etwa die Ausweitung des 64-Bit-Codes auf fast alle Systemprogramme zur Nutzung von Arbeitsspeicher jenseits der 4-Gigabyte-Schwelle oder die Optimierung des Systems für mehrere Prozessorkerne, von Apple als "Grand Central Dispatch" bezeichnet. Trotz der Erweiterungen belegt MacOS 10.6 mit etwa sechs Gigabyte nur noch halb so viel Platz auf der Festplatte wie bisher.

Strategiewechsel
Hartgesottene Apple-Fans könnten sich jedoch an der Tatsache stoßen, dass OS 10.6 nur mehr auf Intel basierenden Macs läuft. Ältere Apple-Computer, welche noch mit den eigenen Prozessoren laufen, sind mit dem neuen Betriebssystem nicht mehr kompatibel.

Neue Apple-Computer (Macs, MacBooks) sollen ab September nur mehr mit dem neuen System ausgeliefert werden. Ob es für all jene, die sich noch vor September einen Apple-Rechner kaufen, eine kostenlose Upgrade-Version (ähnlich wie bei Windows 7) geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Preise
Ein "Family Pack" für einen einzelnen Haushalt mit fünf Anwenderlizenzen kostet 49 Euro. Für Nutzer eines älteren Macs mit Intel-Prozessor bietet Apple für 169 Euro ein "Mac Box Set" an, das neben dem System auch aktuelle Versionen der Programmpakete "iLife" und "iWork" enthält. Fünf Lizenzen im "Family Pack" kosten 229 Euro. Wie bereits erwähnt wurde, kostet ein Upgrade von den Vorgänger-Versionen 10.4 und 10.5 ("Leopard") auf "Snow Leopard" 29 Euro.

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