Bisher bestes Feature

Alexa löscht Anfragen jetzt selbst

Alexa löscht Anfragen jetzt selbst
© Amazon
Gute Nachrichten für alle, die Amazons Sprachassistentin nicht allzu sehr vertrauen.
OE24 auf Google bevorzugen

Amazon macht es nach der jüngsten Kritik am Datenschutz bei seiner Sprachassistentin Alexa einfacher, gespeicherte Aufnahmen zu löschen. So kann man das künftig auch per Sprachbefehl erledigen, wie der Online-Ries im Rahmen der Vorstellung des neuen Display-Lautsprechers Echo Show 5, mitteilte. Für viele Nutzer, wird das trotz der unzähligen Funktionen, das wohl bisher beste Feature von Alexa sein.

>>>Nachlesen: Amazon bringt den Echo Show 5

So funktioniert´s

Dafür soll es ausreichen, beispielsweise zu sagen “Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe” oder “Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe”, um die entsprechenden Aufzeichnungen zu entfernen. Die neue Löschfunktion soll auf allen Alexa-fähigen Endgeräten funktionieren. Bisher konnten Nutzer die gespeicherten Sprachbefehle und Aufzeichnungen über die Alexa-App löschen.

>>>Nachlesen: Mit Alexa kann man jetzt auch skypen

Mitarbeiter hören mit

Amazon war vor einigen Wochen in die Kritik geraten, nachdem durch einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg bekannt wurde, dass Alexa-Aufnahmen zum Teil von Mitarbeitern angehört und abgetippt werden, um die Spracherkennung zu verbessern. Dabei könnten sie trotz Anonymisierung zum Beispiel auch die ID-Nummer des Geräts, von dem die Aufnahme kam, sehen.

>>>Nachlesen: Amazon-Mitarbeiter hören Alexa-Gespräche mit

Starttermin und neues Datenschutzportal

Die Löschfunktion per Sprachbefehl ist zunächst nur in den USA verfügbar, andere Länder sollen folgen, hieß es ohne genauere Angaben zum Zeitplan. Weiters kündigte Amazon den Start eines neuen Datenschutzportals für Alexa Informationen an. Hier werden die Bauweise der Echo-Geräte sowie die Möglichkeiten, die Kunden zur Kontrolle ihrer Alexa-Nutzung haben, beschrieben.

>>>Nachlesen: Amazon entwickelt Armband mit Alexa

>>>Nachlesen: Amazon hat 100 Mio. Alexa-Geräte verkauft

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden