30. August 2010 09:42
Die Lieferprobleme von Apples neuem Smartphone sorgen auch in Deutschland
für miese Laune beim Exklusiv-Anbieter. So sprachen am Wochenende erstmals
Manager der Deutschen Telekom (DT) über ihre Verstimmung (siehe unten). Und
in Österreich sieht die Lage leider nicht besser aus, auch hier müssen sich
iPhone 4-Käufer auf lange
Wartezeiten einstellen. Sofort nachdem eine neue Lieferung eintrifft,
werden die Geräte an die Kunden weitergegeben. Leider kommt es in jüngster
Zeit zu fast keinen Nachlieferungen mehr, weshalb die Wartelisten und
-zeiten immer länger werden. Selbst in vielen Handyshops der beiden
heimischen Mobilfunkanbieter T-Mobile
und Orange gibt es oft nur ein einziges Ausstellungsexemplar.
Neun Wochen Wartezeit
Die Wartezeit für ein iPhone
4 könne leider neun Wochen betragen, sagte Telekom-Deutschland-Chef Niek
Jan van Damme dem "Focus". "Wir haben zehntausende
Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel
mehr iPhone-Verträge abschließen können", erklärte er
und fügte hinzu: "Leider verrät uns Apple keine genauen Gründe für
die Verzögerungen." Ein Abebben der Euphorie um das Kult-Handy
kann der Niederländer jedoch nicht feststellen. "Der iPhone-Boom
bleibt unberührt." Das Gerät und andere
Smartphones seien derzeit die wichtigsten Treiber für die gesamte
Branche. Daran konnten auch die Antennen-Probleme
nichts ändern. Apple verkaufte allein in den ersten drei Tagen über
1,7 Millionen iPhone 4.
Weiße
iPhone 4 wurden wie berichtet überhaupt noch nicht ausgeliefert. Bei
diesen Geräten gibt es Probleme mit dem Display-Glas aufgrund des speziellen
Farbtons des "Apple-Weiß".
Manager setzen Zeichen
Die ranghohen Manager der DT zeigen sich
indessen solidarisch. Sie nutzen vorerst ihre alten iPhones weiter und
steigen nicht auf das iPhone 4 um. Alles ander wäre ein falsches Signal an
die Kunden, sagte van Damme abschließend.
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