Kritik an „how-old.net“

Warnung vor Microsofts Alterserkennung

Warnung vor Microsofts Alterserkennung
© Microsoft
Webseite schätzt aufgrund von Fotos das Alter der Nutzer.
OE24 auf Google bevorzugen

Microsoft hat in der Vorwoche auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz „Build“ neben Neuigkeiten zu Windows 10 und dem Nachfolger des Internet Explorer (heißt künftig Edge) auch ein Tool vorgestellt, dass anhand eines hochgeladenen Fotos das Alter des Nutzers schätzt.

Unzuverlässige Spielerei
Um das Ganze auszuprobieren, muss man nur auf der Internetseite „how-old.net“ ein Foto von sich hochladen. Ein Algorithmus berechnet dann, wie alt die Person aussieht. Wie zahlreiche Beispiele beweisen, funktioniert das Ganze aber nicht gerade zuverlässig. So werden die Versuchspersonen teilweise viel zu alt oder zu jung geschätzt. Da kann es schon passieren, dass ein 45-jähriger Mann auf ein Alter von 60 Jahren eingeschätzt wird. Doch da es sich dabei eher um eine Spielerei der Microsoft-Entwickler handelt, ist das nicht weiter schlimm.

Nutzer räumen Microsoft Foto-Rechte ein
Datenschützer sehen hingegen eine echte Gefahr in dieser Alterserkennung. Wie heise.de berichtet, räumen die Nutzer beim Hochladen eines Fotos nämlich Microsoft nicht nur das Recht ein, dieses zu kopieren. Der Software-Riese darf das Foto nämlich zusätzlich noch weitergeben, übertragen und verändern. Grund dafür ist, dass die Alterserkennung ein Teil von "Microsoft Azure" ist und deshalb die allgemeinen Geschäftsbedingungen dieses Programms gelten. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man diese Spielerei ausprobiert, oder lieber doch die Finger davon lässt.

VIDEO: Zwei Youtuberinnen testen how-old.net

Fotos von der Windows 10 Präsentation


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Fotos von der Windows 10 Präsentation

Fotos von der Windows 10 Präsentation

© AFP

Fotos von der Windows 10 Präsentation

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