24. März 2009 10:42
Parallel zum Fitnessboom sind viele Mythen und Lügen über Sport und Fitness
entstanden. Um diese Irrtümer endlich aus dem Weg zu räumen, haben wir die
häufigsten Fitness-Mythen unter die Lupe genommen.
Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein
Stimmt
nicht ganz. Schon ab der ersten Minute verbrennt der Körper Fett. Der
Verbrauch wird allerdings erst nach 30 Minuten optimiert.
Crash-Diäten führen besonders schnell zum Erfolg
Falsch!
Zeitlich begrenzte Radikalkuren haben kaum Aussicht auf dauerhaften Erfolg.
Wer in den letzten 5 Jahren an Gewicht zugenommen hat, wird nicht in 5 Tagen
zu seinem Wunschgewicht kommen. Besser langsam und dafür auch langfristig
abnehmen.
Nur beim Schwitzen schmelzen die Kilos
Falsch! Die Transpiration
hat nichts mit der Fettverbrennung zu tun. Das Schwitzen ist eine Reaktion
des Körpers zur Regulierung des Wasserhaushalts. Je mehr Sie beim Sport
schwitzen, desto mehr Flüssigkeit sollten Sie zu sich nehmen.
Fitness-Training bringt nur etwas, wenn man danach einen Muskelkater hat
Falsch!
Ein Muskelkater ist das Anzeichen für Überforderung und kleinste
Muskelverletzungen. Wer nach langer Trainingspause wieder mit Sport anfängt,
sollte es auf jeden Fall langsam angehen. Erst nach und nach die Einheiten
länger und intensiver gestalten.
Jeder kann sich einen tollen Körper antrainieren
Falsch! Sport
tut zwar gut, allerdings kann nicht jeder seinen Körper wie gewünscht
verändern. Körperbau und Gewicht sind zum Teil auch genetisch bestimmt.
Am besten morgens auf nüchternen Magen trainieren
Falsch!
Einen kleinen Snack (Müsliriegel, Banane) sollten Sie sich vor dem Sport
schon gönnen. So bekommen Sie die richtige Portion Energie vor dem Training.
Nur einmal pro Woche Sport bringt nichts
Falsch! Einmal ist
besser als keinmal. Bewegung tut dem Körper gut. Lieber einmal die Woche am
Heimtrainer trainieren, als gar keine Bewegung.