Das neue Spielzeug der Heidi Horten

See-Gigant

© Daniel Raunig

Das neue Spielzeug der Heidi Horten

Der Quai des Milliardaires im Hafen von Antibes (Frankreich) wird auch Dank der österreichischen See-"Streitmacht" seinem Namen wieder einmal gerecht.

Der Pförtner am Hafeneingang sagt dazu nur diskret, dass das Schiff einer "Madame" gehöre. Kundige wissen aber, dass die geheime Dame Heidi Horten ist (geschätztes Vermögen 2,7 Milliarden Euro) und dass deren neues Spielzeug, die Carinthia VII, vor Anker liegt.

Seit Jahren lag im selben Hafen das Vorgängerschiff, die Carinthia VI, für die die Kaufhaus-Milliardärswitwe Insidern zufolge bereits einen Käufer gefunden haben soll. Der neue Meeres-Koloss (die Carinthia VII fährt unter österreichischer Flagge) ist um ein ganzes Stück größer, als ihre Vorgängerin geraten.

Kein Schnäppchen
Die Dimensionen sind ebenso gigantisch wie der Preis des Luxuskreuzers: Für geschätzte 105 Millionen Euro kaufte Heidi Horten den rund 90 Meter langen und 20 Meter breiten Luxusliner der alle Stückeln spielt. Selbstredend kostet solch ein Vergnügen auch einiges in der Erhaltung. Doch die rund 10 Millionen Euro pro Jahr dafür (inklusive rund 20-köpfiger Besatzung und einem eigenen Koch) fallen bei diesem Summenspiel jedoch auch nicht wirklich weiter ins Gewicht.

Côte d’Azur als Reichen-Treff
Mehr als beachtlich für die kleine Seemacht Österreich.
Wobei das andere Schiffsherren freilich noch toppen: So zum Beispiel Roman Abramovich mit seiner Jacht Pelorus, und vor allem Russen-Milliardär Andrej Melnichenko, der das 175 Millionen Euro Prunkschiff A sein Eigen nennt. Gestalten ließ er es von Top-Designer Philipp Stark.

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