Die Lifeball-Fehde ist beendet

Shakehands

© Elisabeth Niesner, Stefanie Starz, sxc

Die Lifeball-Fehde ist beendet

Heinzl war von Keszler wegen seiner Berichterstattung im vergangenen Jahr vom Life Ball 2009 ausgeladen worden. Heinzl hätte, so der Organisator, ein Bild gezeichnet, auf dem sich am Life Ball "50 Prozent HIV-infizierte auf die anderen stürzen und jeder mit einer HIV-Infektion nach Hause geht".

Zudem hätte er lediglich die offenherzig gekleideten Partygäste gefilmt, aber nicht über die sozialen Projekte berichtet.

Der Journalist protestierte lautstark: "Gery Keszler lügt. Der, der Toleranz predigt, ist intolerant". Zum Beweis schickte Heinzl eine "eindrucksvolle Auflistung unserer wohlwollenen Berichterstattung zum Thema über die vergangenen Jahre. Sämtliche Sideevents, Life Ball-Projekte, Vorberichterstattungen mit Schwerpunkt 'Charity', 'Life Ball-Apres-Berichten' und 'Was geschieht mit den Einnahmen". Der Society-Reporter erwartet nun seinerseits eine Entschuldigung von Keszler.

Seine Berichterstattung will Heinzl heuer nicht ändern. "Wir werden genauso berichten wie in den Jahren zuvor", sagte der Reporter. Im Vorfeld wolle man die verschiedenen Projekte des Life Balls vorstellen, "am Tag des Festes selbst sind wir aber Party-Reporter".

Akkreditierung noch immer ausständig
In einer Aussendung beschwerte sich der Heinzl zudem, trotz Shakehands immer noch keine Akkreditierung für den Life Ball erhalten zu haben. "Somit ist das Berichterstattungsverbot nach wie vor aufrecht!", sagte Heinzl. Oliver-John Perry, Sprecher des Life Balls, beruhigt: "Es gibt eine mündliche Zusage. Er ist zugelassen".

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