Michelle: So tickt die neue First Lady der USA Michelle: So tickt die neue First Lady der USA

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Michelle: So tickt die neue First Lady der USA

Hinter jedem erfolgreichen Mann, steht eine starke Frau. Ein Satz, der selten so zutrifft wie bei Barack Obama (47) und seiner Frau Michelle (44). Denn die Stimme der Ehefrau hat für den ersten afroamerikanischen US-Präsidenten, der heute angelobt wird, enormes Gewicht. „Michelles Law“ nennt er es – ihr Gesetz gilt immer. Davon ist auch Liz Mundy, Journalistin der Washington Post, überzeugt. Sie hat nun die erste Biografie der brillanten Absolventin der Elite-Unis Princeton und Harvard, die viele schon als neue Jackie Kennedy feiern, herausgebracht.

Arbeitstier
Mundy beginnt ihr 300 Seiten starkes Buch mit Michelles Kindheit in der Chicago South Side. Besonders gern erzählt sie vom hart arbeitenden Vater.
In fast jeder ihrer Reden entwirft Michelle das Bild von Fraser Robinson III., dem städtischen Arbeiter in Chicago, der jeden Tag ohne Murren seine Arbeit erledigte. Sie selbst betont immer wieder, wie sehr sie von seiner unerschütterlichen Arbeitsmoral beeinflusst worden sei.

Auch Bruder Craig erzählt vom leistungsorientierten Background: „Man musste in der Schule immer das Beste geben. Wenn einem das ständig nahegebracht wird, gewöhnt man sich daran und möchte tatsächlich nur noch Einsen und Zweier bekommen.“

Kritisch
Michelle Obama ist keine, die etwas nur so hinnimmt, sie beschwert sich gerne.
Gegenüber ihrem Bruder Craig beklagte sie sich in Princeton, dass der Französischunterricht völlig falsch sei. Ihre Mutter riet Craig: „Tu so, als ob du sie nicht kennst.“

Auch als Anwaltspraktikantin wollte sie mehr. Ihr Gruppenchef erinnert sich zurück...
„Sie war die wohl ehrgeizigste Mitarbeiterin, die ich je getroffen habe, sie beschwerte sich sogar, ich würde ihr nicht genügend interessante Arbeit geben.“

Clever
Michelle gilt als klug und willensstark. Davon können Familienmitglieder und ihre ehemaligen Mitarbeiter ein Lied singen.
Viele, die sie kennen, halten sie für genauso klug wie ihren Mann, manche sogar für klüger. Sie möchte immer die Leitung übernehmen, und sie hasst es Zeit zu verschwenden. Ihr Mann meinte einmal, sie sei ein wenig fieser, als er es sei. Ihr Bruder behauptet, dass sogar ihre eigenen Familienmitglieder manchmal Angst vor ihr haben.

The Boss
Im Wahlkampf zog sie im Hintergrund die Fäden.
Seit den ersten Tagen begleitete sie ihn als Chefberaterin auf seinen Reisen. Bevor sie der Präsidentschaftskandidatur ihres Mannes zustimmte, bestand sie auf einer Reihe von Treffen mit Beratern.

Und Barack vergöttert seine Frau, erwähnte in seiner Bio, beim Küssen schmecke sie nach Schokolade. Bekannte erzählen...
Er betet sie an. Barack sagt: Wenn ich eine Eins bin, dann ist Michelle eine Eins plus. Er sagt immer sie ist der Boss, das muss ich mit dem Boss besprechen. Das ist Partnerschaft, die beiden sind echte Partner.

Foto: (c) AP

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