08. September 2008 09:19
Am Freitag schenkte Anna Netrebko Söhnchen Tiago das Leben. Kindsvater Erwin
Schrott wich während der Geburt nicht von ihrer Seite.
Er ist der ganze Stolz seiner Eltern: Tiago Arua Schrott. Am Freitag in den
späten Vormittagsstunden schenkte Star-Sopranistin Anna Netrebko (36) einem
gesunden Buben das Leben. In der Wiener Top-Klinik Rudolfinerhaus erblickte
der 3.550 Gramm schwere Spross das Licht der Welt. Während des gesamten
Geburtsvorganges wich der uruguayische Bass-Bariton Erwin Schrott (35),
nicht von der Seite seiner Herzensdame.
Normale Geburt
Während der Salzburger Festspiele war das
Opernpaar ob des Engagements von Schrott in der Mozartstadt gewesen. Dort
war Netrebko in Behandlung von Universitäts-Primar Alfons Staudach. Doch
nicht er, sondern der renommierte Wiener Arzt Johannes Pollak war in den
entscheidenden Stunden der Geburt bei ihr. Alles soll normal und bestens
abgelaufen sein. Der Geburtsvorgang wurde eingeleitet und kurze Zeit später
wurde verkündet, dass Kind und Mutter wohl auf seien – Komplikationen gab es
keine.
Vater weinte bei Geburt
Erwin Schrott leistete bereits zum
zweiten Mal Geburts-Beistand. Ist er doch bereits stolzer Vater der
10-jährigen Iara. Aber am Freitag schien auch er vom Erlebten überwältigt.
Die Geburt seines Sohnes Tiago soll ihn zu Tränen gerührt haben.
Auf ÖSTERREICH-Anfrage ließ er wissen: „Anna und dem Baby geht es sehr gut.
Es ist ein überwältigendes Gefühl und eine unglaubliche Erfahrung, die ich
jetzt bereits zum zweiten Mal in meinem Leben machen durfte. Wir alle sind
derzeit einfach nur glücklich!“
Schrott bei Netrebko
Bevor es die nunmehr stolzen Eltern zurück
in die eigenen vier Wände, eine 260-m²-Suite (Kaufpreis ca. 2,5 Mio. Euro)
am Wiener Franziskanerplatz zieht, muss sich Donna Anna von den Strapazen
erholen.
Spaziergänge in der prächtigen Parkanlage des Rudolfinerhauses sollen nun
helfen, um wieder Kraft zu tanken. Während dieser aufregenden Zeit weicht
Kindsvater Schrott nicht von der Seite seiner Lebensgefährtin.
Ob das Paar bei der Suche nach einer Nanny schon fündig geworden ist, drang
bisher noch nicht durch. Fix ist, dass Netrebko im Jänner 2009 wieder
auftreten will und deshalb wohl auf Hilfe mit dem Nachwuchs angewiesen sein
wird.
„Ich kann nicht früh um sechs Uhr aufstehen, wenn ich am selben Tag ein
Konzert habe!“, ließ sie in diesem Zusammenhang bereits wissen.
Indes trudeln bei ihr die Gratulationen ihrer treuen Freunde ein. Darunter
Robert Dornhelm und Staatsopernchef Ioan Holender, der treffend meinte: „Ich
habe selbst immer Anjusha gesagt. Aber jetzt ist sie Mutter und ich werde
Anna zu ihr sagen.“