10. August 2009 17:48
Ich werde mich jetzt einige Zeit zurückziehen, um mich von meinen
körperlichen und seelischen Blessuren zu erholen“, hatte Markus Rogan (27)
vor fünf Tagen auf seiner Homepage für seine Fans gepostet. Seitdem ist er
von der öffentlichen Bildfläche verschwunden. ÖSTERREICH forschte nach - und
fand ihn in New York. Dorthin floh er vor dem Medienrummel nach der
mysteriösen Prügel-Affäre in der römischen Disco Shilling, dort denkt er
"über die Zukunft“ nach.
Ende einer Karriere? „Er braucht jetzt Abstand“, weiß
Schwimmverbands-Präsident Paul Schauer auf ÖSTERREICH-Anfrage. „In New York
hat er sich eine Nachdenkphase verordnet.“ Und sichert seinem Schützling
trotz Skandal seine Unterstützung zu. „Falls er sich für ein Weitermachen im
Schwimmsport entscheiden sollte, würden wir ihm auch in New York bei einem
Neustart helfen. Nur über die sportliche Leistung kann er seine Reputation
wieder zurückgewinnen.“
Ein Lichtblick aus Rom bleibt Schauer wenigstens: „Ich bin stolz auf Mirna
Jukic, die als Frau die erst zweite WM-Medaille für uns geholt hat!“
Penthouse als Ladenhüter. Wie ÖSTERREICH bereits vor der WM in Rom
berichtete, plant Rogan schon länger ein neues Leben in den USA. So steht
sein Luxus-Penthouse (inklusive Jacuzzi am Dach) im 5. Wiener Gemeindebezirk
zum Verkauf. Doch auch das gestaltet sich schwierig, wie ÖSTERREICH nun
erfuhr. Er will satte 500.000 Euro für sein Refugium. „Er hat damals 300.000
Euro dafür gezahlt, danach viel investiert und will jetzt keinen Verlust
machen“, so ein Insider.
Eines weiß der ehemalige Werbestar, der nun als Banker durchstarten möchte:
„Leider habe ich durch meine bisherige Sportkarriere finanziell nicht
ausgesorgt.“ Ein bisschen Startkapital würde ihm im „Big Apple“ helfen.